Mittwoch, 31. August 2016

[Monatsrückblick] August 2016

~Gelesen~

1.) Sternenschimmer [abgebrochen (nach 300 Seiten)]
2.) Das Schweigen der Lämmer -> Rezi
3.) Die Chroniken der Seelenwächter Band 2 [ohne Rezi]
4.) Arkadien fällt -> Rezi
5.) AURORA Gemini 1.1 -> Rezi 
6.) AURORA Morgana 1.1 -> Rezi 
7.) AURORA Yin Yang 1.1 -> Rezi



Begonnen: These Broken Stars
Begonnen: AURORA Nox 1.2

Montashighlights: Arkadien fällt
und Yin Yang (1.1)

"Sternenschimmer" von Kim Winter konnte mich leider überhaupt nicht fesseln, dabei fing es durchaus interessant an. Die Grundidee hat mir gut gefallen und die Loduuner waren Außerirdische mit Potential zu einer guten Geschichte, aber leider haperte die Umsetzung an allen Ecken... Zum einen war Mia eine total inkonsequente Protagonistin, die ganz eindeutig vieles nur tat, um sich selbst besser dastehen zu lassen (wie Iason anfangs richtig feststellt, doch ändert sich daran auch nach Mias darauf folgendem Rumgeheule nichts). Zum anderen setzte die Handlung zu stark und viel zu zäh auf die anbahnende Liebesgeschichte, verpackt in eine recht typische Teenager-Story mit haufenweise blassen Nebencharakteren (mit blöden Namen). Und die Zukunftsdarstellung der Welt war absolut oberflächlich durchdacht...
Für 12-jährige Mädchen mag das Buch interessant sein, ich habs aber nach 300 Seiten nicht mehr ausgehalten.
[2 Flämmchen]

Zu "Das Schweigen der Lämmer" hatte ich vor 2 Jahren den Film gesehen und mich nun ans Buch gewagt. Die Übersetzung war furchtbar (jedenfalls hoffe ich, dass es nur die Übersetzung war und der Autor eigentlich gut schreiben kann), habe aber bei der Bewertung versucht, das auszublenden... Insgesamt ist der Film sehr nah am Buch, man kann also auch beruhigt den Film sehen und muss das Buch nicht unbedingt lesen. :-P Das gilt auch für die anderen Verfilmungen der Reihe.
Meine Rezension folgt im September.
[4 Flämmchen]

"Die Chroniken der Seelenwächter": Band 2 hat mir schon deutlich besser als Band 1 gefallen, da man endlich einen kleinen Überblick hat und nicht mehr von zu vielen Charakteren überrannt wird. :-P Es wird auch zunehmend spannend und ich verfolge die Reihe auf jeden Fall weiter, denke aber nicht, dass ich zu den doch recht kurzen Büchern Rezensionen schreiben werde...
[4 Flämmchen]

Die AURORA-Geschichten sind nach wie vor durch die verschiedenen Autoren sehr abwechslungsreich. Ich mag das Konzept des Projeketes total und wer auf Superheldinnen á la Marvel oder DC steht, sollte ruhig mal reinschauen. ;-) Ich bin auch schon sehr gespannt auf die zweite Runde der Episoden und hoffe, dass sich da ein paar Fragen klären.

"Arkadien fällt" ist der Abschlussband der Trilogie und hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Leider war das Ende doch etwas plötzlich und ich hätte mir gewünscht, dass der "Showdown" etwas spektakulärer wäre.
Meine Rezension folgt im September.
[4 1/2 Flämmchen]

~Gehört~

"Spektrum" von Sergej Lukianenko (ungekürzt, 22h)
Das Hörbuch habe ich schon letztes Jahr im Juli angefangen. XD Der Anfang war echt super, aber im letzten Drittel wurde es teilweise zu philosophisch, daher verlor ich zwischenzeitlich das Interesse. Insgesamt hat mir das (Hör-)Buch aber sehr gut gefallen und manche Themen regen doch zum Nachdenken an. Und David Nathan als Vorleser ist eh top! <3
[4 1/2 Flämmchen]

~Neuzugänge~

Jeaniene Frost - "Verführerisches Zwielicht"
Seanan McGuire - October Daye Band 3 - "Nachtmahr"
Cornelia Funke - "Reckless - Lebendige Schatten"
Amie Kaufman & Meagan Spooner - "These Broken Stars"

~Sonstiges~

Nachdem ich seit einem halben Jahr immer größere Hautprobleme bekommen habe, die mich vor allem psychisch noch mehr runtergerissen haben, als es meine allgemeine Situation schon tut, habe ich endlich den Weg zum Hautarzt gefunden. Und tja, Diagnose Rosazea. Klasse. :/ Zum Glück ist das mittlerweile ganz gut behandelbar, wenn auch nicht heilbar. Die Creme, die ich verschrieben bekommen habe, braucht mindestens 3 Wochen Anwendungszeit, bis sie wirkt und nach einem Monat kann ich sagen, dass es tatsächlich besser geworden ist. Meine großflächigeren, "aggressiven" Rötungen traten dadurch tatsächlich recht schnell nicht mehr auf, aber alles weitere hält sich hartnäckig, wird aber langsam besser. Ich bin jedenfalls gespannt, ob ich irgendwann symptomfrei leben kann (zumindest überwiegend, denn mit Rückfällen bzw. Schüben darf ich wohl den Rest meines Lebens rechnen.....). Auf die relativ teure und vorsichtige Hautpflege freue ich mich jedenfalls gar nicht. XD (Denn Rosazea-Haut ist gleichzeitig überempfindliche Haut, d.h. ich darf eigentlich gar nichts mehr und muss mich ab sofort super gegen Sonne schützen.)
Tja, und wieder einmal stelle ich fest: Ich hätte mal lieber früher schon zum Arzt gehen sollen. Immerhin war mir seit mindestens zwei Jahren klar, dass irgendwas nicht stimmt... Aber naja, das lerne ich wohl nie... >.<

Doch genug gejammert. Es gibt ja auch noch erfreuliches zu berichten. ;)
Ich habe zum Beispiel meinen SuB vernichtet. :D Mehr dazu in meinem extra Beitrag.
Und meine Kunstausstellung stand an. Dazu werde ich in den nächsten Tagen noch etwas schreiben. :)
Zudem habe ich mich zum ersten Mal in meinem Leben in einen Hochseilgarten gewagt. Ich dachte ja zuerst, das wäre alles gar nicht so schwer, aber bei den ersten paar Hindernissen, die ja noch "einfach" waren, war ich doch recht panisch. XD Danach wurde es schnell besser. Mein Problem war auch gar nicht die Höhe, sondern die Angst, zu fallen, was ja unsinnig ist, da man gesichert ist. Das auszuschalten hat aber bis zum Ende nicht funktioniert. Dennoch freue ich mich jetzt schon auf die nächste Kletterrunde (wann auch immer die sein wird, ist ja kein so billiger Spaß...).

Und wie war euer August?

LG Alica

Dienstag, 30. August 2016

[Gemeinsam lesen] #28 - These Broken Stars


"Gemeinsam lesen" ist eine Aktion von Schlunzenbücher, die ursprünglich von Asaviels Bücherallerlei begonnen wurde.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese aktuell "These Broken Stars - Lilac und Tarver" von Amie Kaufmann und Megan Spooner und bin auf Seite 209 von 487.
>>Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken – außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls...<< (Quelle: Klappentext)

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

>>Sie wacht früh auf.<< 

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Auf "These Broken Stars" habe ich mich nach den zahlreichen positiven Rezensionen sehr gefreut und obwohl ich bei Hype-Büchern meist skeptisch bin, kann ich mich dem ausnahmsweise mal anschließen. :D Es fällt mir echt schwer, das Buch aus der Hand zu legen und wünschte, ich hätte viel mehr Zeit zum Lesen. ;) Die mysteriösen Andeutungen im Buch erzeugen so viel Spannung und ein leicht bedrückendes Gefühl, obwohl die Handlung ansonsten eher ruhig ist und sich langsam entwickelt.

4. Haben Autoren bei dir Star-Charakter?

 Nein, eigentlich nicht. Ich bin da aber allgemein nicht so, dass ich Stars total anhimmeln würde oder so, egal aus welchem Bereich sie kommen. Das sind doch auch nur Menschen, die das Glück haben, Geld mit dem zu verdienen, was ihnen Freude bereitet. ;)

LG Alica

Montag, 29. August 2016

[Rezi] Krampus

~Inhalt~

Einst war Krampus der gefeierte Herr des heidnischen Julfestes. Bis zu dem Tag, an dem er einem Komplott des Nikolaus zum Opfer fiel. Entmachtet und in eine dunkle Höhle in der neuen Welt ver­­bannt, musste Krampus mit ansehen, wie der
Nikolaus das Weihnachtsfest zum Jahres­höhepunkt im Dezember erhob. Doch seine Zeit der Gefangenschaft neigt sich dem Ende zu. Denn dem mittellosen ­Musiker ­Jesse ist zufällig der Schlüssel zu Krampus’ Freiheit in die Hände gefallen. (Quelle: Droemer Knaur)

~Eigene Meinung~

"Der Kinderdieb" von Brom hatte mir damals durch den Mix aus düsterer Atmosphäre und bekannter Geschichte mit neuen Elementen sehr gut gefallen. Von "Krampus" habe ich dementsprechend ähnliches erwartet.
Mein Vorwissen zum Julfest und Krampus und der Geschichte drum herum war sehr gering. Natürlich hatte ich irgendwann schon mal vom Julfest gehört, aber was genau es damit auf sich hat, wusste ich nicht. In der Hinsicht habe ich durch das Buch einiges dazugelernt, auch wenn Brom verschiedene Ideen hinter dem Fest verbindet und vermischt. So scheint es (jedenfalls nach meiner oberflächlichen Recherche), dass der Ursprung des Julfestes und Krampus nicht unbedingt in der germanischen Mythologie liegt, wie es im Buch dargestellt wird. Dennoch gefällt mir die durch Brom dargestellte, grundlegende Vorstellung hinter dem Julfest.

Protagonist ist Jesse, ein nicht mehr ganz junger Mann, der im Leben einfach nichts auf die Reihe bekommt und vom Pech verfolgt scheint. Er kann einem fast Leid tun - wenn man nicht wüsste, dass er zum großen Teil selbst an seiner Misere Schuld ist und weiterhin einige sehr dumme Entscheidungen trifft. Ich kann daher gut verstehen, dass seine Frau Linda sich vom ihm getrennt hat und nicht möchte, dass ihre gemeinsame Tochter zu engen Kontakt zu Jesse pflegt. Allerdings ist der neue Freund von Linda auch nicht gerade der optimale Vaterersatz...
Zufällig gelangt Jesse in den Besitz des Sacks des Weihnachtsmanns, hinter dem auch Krampus' Diener her sind. Diese Diener, Belznickel genannt, gehen nicht gerade zimperlich vor, wenn es darum geht, Aufträge ihres Meisters zu erledigen. Und ehe Jesse es sich versieht, wird er samt dem Sack zu Krampus gebracht...

Im Fokus stehen in der Handlung zwei Punkte. Zum einen Krampus' Rache am Weihnachtsmann, der ihn vor Jahrhunderten in einer Höhle eingesperrt und sein Julfest durch das Weihnachtsfest ersetzt hat. Und zum anderen Jesses Versuch, seine Frau und Tochter zurückzugewinnen. Dabei legt er sich natürlich mit einem Drogenboss und seinen Schergen an...
Diese zwei Handlungsstränge zu verbinden, ist Brom nicht durchgehend gelungen. Oftmals wechselt die Szene und der zweite Zweig gerät für eine Weile zu stark in den Hintergrund. Denn gelöst werden beide erst zum Ende hin, vermischen sich aber nie richtig. Da wäre ein Vorgehen nacheinander oder eine stärkere Verbindung sicherlich schöner gewesen, da man sich als Leser auf keinen der Handlungsstränge richtig konzentrieren kann und dadurch teilweise die Spannung verloren geht. Auch wurde mir etwas zu gezwungen versucht, Krampus als eigentlich netten Kerl darzustellen, der nur sein Julfest wiederhaben will. Denn er geht dabei trotz allem nicht unbedingt zimperlich vor. Auch fand ich es nicht sehr tolerant von Krampus, dass Weihnachtsfest komplett zu verabscheuen. :-P Man hätte sich mit dem Weihnachtsmann sicherlich darauf einigen können, dass beide Feste nebeneinander existieren könnten...

Insgesamt hat mir die Geschichte jedoch gut gefallen. Trotz einiger Mängel mochte ich die grundlegende, düstere Stimmung des Buches, die jedoch auch immer wieder Hoffnung und Freude durchscheinen ließ. Auch war es deutlich weniger blutig als "Der Kinderdieb" (ein paar Szenen waren aber dennoch dabei, die nicht unbedingt für schwache Nerven geeignet sind). Und auch wenn einiges gezwungen wirkte, gab es kein richtiges Gut und Böse sondern jeder verfolgte seinen eigenen Motive, die nicht immer schlecht waren. Zudem gibt es einen Pluspunkt für die germanische Mythologie, die eingebracht wurde. ich mag sowas. :D

~Und sonst so?~

Besonders erwähnenswert sind die Zeichnungen, mit denen das Buch versehen wurde. Es gibt zu jedem Kapitel ein passendes schwarz-weiß Bild und in der Mitte farbige Zeichnungen einiger der Charaktere. Die Zeichnungen sind allesamt düster, aber sehr genial gemacht!

Sonntag, 28. August 2016

[Rezi] Das Siebte Tor

~Inhalt~

Haplo, tödlich verwundet, wurde von Xar gefangen genommen und nach Abarrach gebracht, um in einen Untoten verwandelt zu werden. Marit und Hugh stecken noch immer in einem Labyrinth auf der Suche nach Alfred. Für Haplo gibt es nur eine Rettung: Marit und ihre Gefährten müssen das Siebte Tor durchschreiten. Doch damit würden sie Xar den geheimen Standort dieses Tores verraten und ihm die Mittel in die Hand geben, die ganze Welt zu zerstören... (Quelle: Klappentext)

~Eigene Meinung~

Der letzte Band der Reihe "Die vergessenen Reiche" fällt im Vergleich zu den anderen recht kurz aus. Zudem setzt die Handlung direkt am Ende von Band 6 an, sodass dazwischen nicht wie bei anderen Bänden eine zeitliche und räumliche Trennung besteht. Dieser Band 7 hätte also durchaus auch in Band 6 enthalten sein können (nur wäre dieser dann wohl zu lang geworden).

Davon abgesehen bleibt es spannend. Ist Haplo wirklich tot? Was ist aus Alfred geworden, nachdem er endlich seine Drachenmagie angewandt und tatkräftig mitgekämpft hat? Wer wird am Ende als Sieger hervorgehen - Xar, die Drachenschlangen, die Sartan - oder keiner?
All diese Fragen - und allen Voran die Frage, wie man die Drachenschlangen besiegen kann - mussten auf den letzten knapp 240 Seiten beantwortet werden.

Und ich muss sagen... es war sehr spannend und teilweise auch unerwartet, es gab aber dennoch gerade in der Mitte einige Längen, die dem ohnehin kurzen Band nicht so gut standen. Zudem war das Ende zwar passend, aber dennoch für mich unvollständig und plötzlich. Über manche Charaktere hätte ich gerne noch mehr erfahren, auch über Haplos Suche nach seiner Tochter oder darüber, woher Alfred so viel Macht besitzt. Vieles wurde in der Hinsicht angedeutet, jedoch nicht ordentlich erklärt und das ist bei dieser tollen Fantasy-Reihe durchaus schade! Man bleibt einfach mit dem Gefühl zurück, es würden noch zu viele Antworten fehlen.
Nichtsdestotrotz war ich mit dem Ende weitesgehend zufrieden und wünsche Haplo und Co. alles Gutes und dass das Böse nicht zu schnell wieder zurückkehrt. ;-)

Fazit: Leider nicht ganz gelungener Abschlussband einer genialen Fantasy-Reihe. Vieles wurde zum Schluss zu knapp abgehandelt!

~Und sonst so?~

Auch der letzte Band enthält im Anhang Hintergrundinformationen.

Freitag, 26. August 2016

[Geplauder] Erfolgreicher SuB-Abbau

Huhu ihr Lieben! :-)

Heute möchte ich mal ein wenig plaudern, denn ich habe es endlich geschafft: Mein SuB besteht nur noch aus 4 Büchern!!! (Eigentlich nur noch 3, denn "Arkadien fällt" habe ich vorhin beendet, aber das Foto war älter. ;))
Anfang 2015, als ich mit dem Bloggen begonnen habe, lagen noch etwa 60 Bücher darauf. Selbst das ist für manche Bücherwürmer ja sehr wenig, ich fand es jedoch viel. Der Stapel nahm Platz weg und beim Umzug war es auch nicht allzu klasse, neben meinen geliebten gelesenen Büchern einen ganzen Haufen ungelesener mitzuschleppen... Denn auch wenn 60 nach wenig klingt, sind es doch mehrere Taschen/Kisten voll. ;-)
Ab sofort möchte ich versuchen, nicht mehr groß über 5 ungelesene Bücher hinauszukommen. Da mir der Buchkauf aber natürlich genauso viel Spaß macht wie jedem anderem Buchblogger, bin ich mal gespannt, wie lange dieser Vorsatz tatsächlich erfolgreich bleibt. Folge wäre jedoch bei einem zu großen Kaufrausch, dass ich wieder ein paar Monate verzichten müsste. ;-)

Eigentlich braucht man auch keinen großen Stapel mit ungelesenen Bücher, oder? Neben den genannten Platzproblemen kommt ja noch hinzu, dass man eh nur ein Buch zur Zeit lesen kann. Warum also auf Vorrat 50, 100 oder noch mehr Bücher kaufen? Für mich reicht eine kleine Auswahl komplett aus, um immer etwas passendes zum Lesen da zu haben. Und wenn nicht, dann gehe ich halt doch mal spontan in den Buchladen oder achte bei meiner nächsten Shopping-Tour auf mehr Abwechslung im Buchregal. ;-) 
Und nicht zu vergessen: Bücher sind nicht gerade günstig! Ich kaufe zwar häufig auf Flohmärkten, im Antiquariat oder gebraucht im Internet, aber manche aktuellen Bücher bekommt man dann einfach auch nicht.

Vor allem Spontankäufe aufgrund von Rabatt-Aktionen und Co. waren für mich in der Vergangenheit zwar ein großer Spaß, aber letztlich habe ich die dort ergatterten Bücher nur selten wirklich gern gelesen. Diese typischen 2,99€ Bücherkisten bei Hugendubel z.B. enthalten nunmal hauptsächlich Bücher, die kaum einer zum Normalpreis wollte. Und das hat meist auch gute Gründe. Man lässt sich dann durch den Preis und ein nettes Cover doch überzeugen und wenn man das Buch irgendwann liest, stellt man fest, dass man eigentlich keine große Freude daran hat. (Trifft nicht immer zu, ist mir aber schon relativ oft passiert.)
Der Spaß lag da wirklich nur auf dem Kauf an sich.

Jedenfalls habe ich in den letzten Monaten, in denen ich mich fast schon gezwungen habe, meine SuB-Leichen zu lesen, mehrmals gemerkt, dass da Bücher dabei sind, auf die ich überhaupt keine Lust mehr habe. Einige habe ich weggegeben ohne sie zu lesen, durch andere habe ich mich dann doch durchgequält... oder sie mittendrin abgebrochen.
Und sowas muss doch nicht sein, oder?
Ich wette, jeder mit einem ordentlichen SuB wird bei näherem Hinsehen ein paar solcher Bücher finden.

Mein zukünftiges Ziel ist daher, nur Bücher zu kaufen, die ich wirklich lesen möchte und die nicht Gefahr laufen werden, jahrelang in irgendeiner Ecke zu verstauben, nur um dann doch ungelesen ins Antiquariat zu wandern.
Ich denke, dass ich dadurch viel mehr Freude an meinen Büchern haben werde. :-)

Und die Belohnung für so viel Selbstdisziplin seht ihr hier:
Mein Freund hat mir "These Broken Stars" geschenkt - zur Feier des Anlasses. <3 Und das werde ich gleich als nächstes lesen!


Wie geht ihr mit eurem SuB um?
Gehört er zu den besonders großen oder ist es eher ein kleiner Stapel?
Und habt ihr euch schon einmal vorgenommen, ihn (fast) komplett abzubauen?

Ich wäre auf Antworten sehr gespannt. :-)
LG Alica

[Rezi] AURORA - Yin Yang 1.1

~Inhalt~

Mila Krämer und ihr Partner bilden die kleine Armee, die ihr Boss mit dem Namen Titan immer wieder mit neuen Aufträgen versorgt: Sie sollen sogenannte Derivatoren ausfindig und am besten für die eigene Sache nutzbar machen. Doch bei dem neusten Auftrag lautet die Anweisung: Auslöschen. Offenbar ist der Titan der Meinung, dass Mila trotz ihrer Fähigkeiten nicht mit der Zielperson fertigwerden könnte. Sie ist anderer Meinung und fordert das Glück heraus. (Quelle: Papierverzierer-Verlag)

~Eigene Meinung~

Die letzte Heldin der AURORA-Reihe Mila unterscheidet sich recht deutlich von den anderen: sie hat bereits besondere Fähigkeiten und weiß, diese anzuwenden. Viel erfährt man jedoch nicht darüber, woher sie diese hat oder wie genau sie funktionieren - nur Bruchstücke werden während der Geschichte offenbahrt. Dadurch bleibt man neugierig, zu was Mila in der Lage sein kann.
Auch sonst wirft die Episode viele Fragen auf, z.B. über Milas Vergangenheit, den mysteriösen Titanen und die Aufträge, die er Mila und ihrem Kollegen Pete gibt. Denn wozu genau sie die Aufträge ausführen, ist ihnen nicht bekannt, nur dass es darum geht, die Derivatoren - Menschen mit besonderen Fähigkeiten - aufzuspühren und auszuschalten oder weiter zu beobachten. Obwohl rückblickend nicht allzu viel in der Episode passiert ist, herrschte durchgehend eine Grundspannung. Ann-Kathrin Karschnick streut so geschickt Andeutungen, Fragen und kleine Antworten in die Handlung ein, dass man stets weiterlesen möchte und neugierig bleibt. Zum Ende hin dann auch noch ein kleiner Cliffhanger, sodass man die nächste Episode schon herbeisehnt.

Ebenfalls gelungen fand ich die Beziehung zwischen Pete und Mila, die so erfrischend locker und ungezwungen ist. Der Autorin sind da zwei wirklich sympathische Charaktere gelungen. Eine relativ explizite, erotische Szene erwartet den Leser auch noch, womit ich ehrlich gesagt nach den bisherigen AURORA-Geschichten nicht gerechnet hatte. ;-)

So langsam fügen sich die einzelnen AURORA-Geschichten in ein gesamtheitliches Bild ein und ich bin schon sehr gespannt auf die zweite Episodenrunde.
Milas Geschichte hat mir dabei mit am besten gefallen.

~Und sonst so?~

HIER könnt ihr mehr über Mila alias Yin Yang erfahren und HIER gibt es das eBook auf der Seite des Papierverzierer-Verlags!
Auch zu Yin Yang gibt es einen Buchtrailer! Viel Spaß beim anschauen!

Freitag, 19. August 2016

[Rezi] AURORA - Morgana 1.1

~Inhalt~

- Wenn ich du wäre, würde ich nicht mehr ruhig schlafen können. -

Gigantisch. Anonym. Ruhelos.
Die Megametropole NeuRRocity birgt zahlreiche Gesichter. Vieles ist möglich. Nicht alles. Manche Dinge liegen einfach nicht im Bereich der Naturgesetze – auch für Svea Matthies.
Bis heute.
Von einem Tag auf den anderen verändert sich die Welt der jungen Frau: Menschen in ihrer Umgebung scheinen die Erinnerungen zu verlieren und Wissenschaftler des zwielichtigen Forschungsinstituts Labryd zeigen übermäßiges Interesse an ihr. Die Situation eskaliert und Svea bleibt nichts anderes übrig, als zu flüchten … und herauszufinden, worum es sich bei Projekt 223 handelt. (Quelle: Papierverzierer-Verlag)
 
~Eigene Meinung~

"Morgana" beginnt im ersten Kapitel erst einmal nicht aus Sveas Perspektive, sondern - anders als man es aus den übrigen AURORA-Geschichten kennt - aus der Sicht eines Mannes, welcher nach dem mysteriösen Isotop Radon223 sucht... was es damit auf sich hat, erfährt man jedoch erst nach und nach und in dieser ersten Episode auch nicht vollständig. Dieser Einstieg gefiel mir sehr gut, denn er macht neugierig auf den weiteren Handlungsverlauf.

Danach wechselt es direkt zu Svea, die nicht weiß, wohin mit ihrem kranken Hund, den sie auf keinen Fall unbeaufsichgt lassen möchte. Ihre Mitbewohnerin muss jedoch zu ihrem kranken Freund und sonst wüsste Svea niemanden. Was ist also die logische (???) Schlussfolgerung: Nehmen wir den Hund mit zur Arbeit, wo Svea ihren Job verlieren würde, wenn jemand ihn bemerkt. Dieser Einstieg zog sich etwas langatmig dahin und wirkte sehr gezwungen. Bevor ich meinen Job aufs Spiel setze, würde ich vllt eher einen Hundesitter anrufen oder die Nachbarn fragen oder weiß der Geier wen. Vor allem sitzt ihr Hund auf der Arbeit dann auch erstmal ganz allein in einer Abstellkammer... Es wird leider zu offensichtlich, dass der Hund zur Arbeit mit musste, damit Svea und ihr Kollege Mory ihn dort für eine kleine Spionage nutzen können. Ich denke, das hätte man deutlich eleganter lösen können...

Danach wird es aber zunehmend spannender und mysteriöser. Sveas Fähigkeit wird bisher nicht richtig erklärt, zum Ende hin hat man aber eine wage Ahnung und die erste Episode ist viel zu schnell vorbei. Welche Entscheidung Svea am Ende trifft, fand ich zwar auch wieder nicht allzu logisch, bin aber sehr gespannt, wie es weiter gehen wird.

 ~Und sonst so?~

HIER könnt ihr mehr über Svea alias Morgana erfahren und HIER gibt es das eBook auf der Seite des Papierverzierer-Verlags!
Auch zu Morgana gibt es einen Buchtrailer! Viel Spaß beim anschauen!

Dienstag, 16. August 2016

[Gemeinsam lesen] #27 - Arkadien fällt


"Gemeinsam lesen" ist eine Aktion von Schlunzenbücher, die ursprünglich von Asaviels Bücherallerlei begonnen wurde.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese aktuell "Arkadien fällt" von Kai Meyer und bin auf Seite 30 von 455.

>>Rosa und Alessandro wollen ihre Gefühle füreinander nicht länger verbergen. Doch ihre Liebe bringt die Clans der Gestaltwandler gegen sie auf. Nach einer wilden Jagd durch die Weiten Siziliens erkennt Rosa, wer wirklich hinter dem Komplott gegen sie steckt: Der Hungrige Mann, der Herrscher aller Dynastien, ist zurückgekehrt - und die Welt der Arkadier wird niemals mehr sein wie zuvor.<< (Quelle: Klappentext)

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

>>Alessandro trat einen Schritt zurück, als hätte er an Quattrini einen ansteckenden Ausschlag entdeckt.<< 

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Endlich komme ich dazu, die "Arkadien"-Reihe von Kai Meyer zu beenden. :-) Sie gehört zwar nicht zu meinen Lieblingsreihen des Autors, gefällt mir aber trotzdem sehr gut. Zum Inhalt kann ich noch nicht so viel sagen, da ich noch ganz am Anfang bin...

4. Welche Neuerscheinung steht auf deiner Wunschliste ganz oben?

Öhm, ich bin da ehrlich gesagt nicht so hinterher, da ich selten total aktuelle Bücher kaufe. Aber z.B. auf "Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums" (bereits erscheinen) aus dem Magellan-Verlag freue ich mich. Oder auf den nächsten Band der uralten Metropole von Christoph Marzi "London" (erscheint September). 

LG Alica

Mittwoch, 10. August 2016

[Rezi] Irrwege

~Inhalt~

Haplo, der Bote des Gottes Xar wandelt auf gefährlichen Wegen. Sein Herr und Meister hält ihn für einen Verräter, der mit den feindlichen Zauberern gemeinsame Sache macht – und unversehens hat Haplo zwei Meuchelmörder am Hals: Hugh, die Hand, und Marit, die Frau, die er einst liebte. Nur einer kann ihn rettrn, doch dieser sitzt tief im Labyrinth des Todes. Und es ist niemand anderer als der geheimnisvolle Alfred, der Drachenmagier – Haplos Gegenspieler… (Phantastik-Couch)

~Eigene Meinung~

Ähnlich wie Band 5 führt Band 6 der Reihe "Die vergessenen Reiche" in bekannte Welten zurück. Man kehrt zusammen mit den Charakteren zu Beginn nach Pyran mit der Zitadelle zurück und später nach Abarrach, der Welt aus Gestein und Feuer mit den mittlerweile überwiegend untoten Bewohnern. Zum ersten Mal besucht man zudem das Labyrinth, welches bisher nur als düstere Hintergrundgeschichte und in wenigen Flashbacks von Haplo und den anderen Patryn in Erscheinung trat.
Haupthandlungspunkt ist Xars Suche nach dem Siebten Tor, während die Drachenschlagen weiter ihre Intrigen spinnen und sich sogar im Labyrinth ausbreiten, um dort ihre finsteren Pläne umzusetzen.

Den Beginn auf Pyran fand ich etwas zäh, da ich schon in Band 2 die dort auftauchenden Bewohner zunehmend anstrengend wurden. Zum Glück ist der Besuch dort nur von relativ kurzer Dauer und endet in guter Action!
Auf Abarrach geht es eher gemäßigt zu. Ich fand dort besonders das Verhalten der Untoten interessant, die offensichtlich ihre eigenen Ziele verfolgen. Etwas kurz kam insgesamt Jonathon, der gemäß den Ereignissen in Band 3 eine besondere Rolle zugeschrieben bekam.

Am besten gefallen haben mir die Szenen im Labyrinth. Die Gefahr, die dieses darstellt, wird gut beschrieben und man erkennt - sollte man nach den ersten fünf Bänden noch Zweifel gehabt haben - nur allzu deutlich, dass es fast an ein Wunder grenzt, dass die Patryn so lange dort durchgehalten haben. Das Labyrinth wirkte schon nach wenigen Seiten überaus bedrohlich und wehrt sich gegen die ungewollten Eindringlinge mit allen Mitteln. Dass die Patryn es dennoch - auch zu Haplos Erstaunen - geschafft haben, eine Stadt zu bauen und in der unwirtlichen Umgebung Fuß zu fassen, hat mir sehr gefallen und brachte ein ganz neues Bild der Patryn mit sich.

Das Siebte Tor scheint der Schlüssel zu allem zu sein, doch dauert es eine Weile bis ersichtlich wird, worum genau es sich dabei handelt und wieso es so mächtig ist. Da kamen einige Auflösungen, die ich sehr interessant und passend fand und die vieles aus den vorherigen Bänden aufgriff.

Als neue, wichtige Person wird Marit eingeführt, die dicht an Xars Seite steht und seine Befehle in gutem Glauben ausführt. Anfangs war sie mir damit sehr unsympathsich, doch als sie auf Haplo trifft, ändert sich dies langsam und sie wird einem nach und nach symphatischer - auch wenn ihre Treue zu Xar für einige Probleme und Gewissensbisse sorgt.
Und auch Vasu, der Obmann einer richtigen Stadt im Labyrinth ist, wächst einem nach anfänglichem Misstrauen ans Herz. Er vereint etwas in sich, dass allen Patryn und Sartan zu Denken geben sollte...

Lange Zeit ist unklar, ob und wie alles geschafft werden soll, da die Drachenschlagen doch sehr übermachtig sind und unbesiegbar erscheinen, werden sie doch immer wiedergeboren. Eine Lösung dazu bekommt der Leser und auch die Charaktere nicht so schnell. Alles erscheint hoffnungslos und gegen die Protagonisten zu spielen.

Der Showdown im Labyrinth war sehr spannend und episch. Alfred schafft es allmählich, seine Kräfte zu nutzen, statt einfach nur in Ohnmacht zu fallen, sodass man sich auf ein klasse Ende des Bandes freuen kann - das aber leider auch einige schlechte Ereignisse mit sich bringt...

Insgesamt hat mir dieser Band von allen am besten gefallen und ich vergebe mit gutem Gewissen 5 Flämmchen!
 


~Und sonst so?~ 

Auch dieser Band hat im Anhang wieder einiges an Hintergrundinformationen zu bieten, die durchaus interessant zu lesen sind.

Dienstag, 9. August 2016

[Gemeinsam lesen] #26 - Das Schweigen der Lämmer


"Gemeinsam lesen" ist eine Aktion von Schlunzenbücher, die ursprünglich von Asaviels Bücherallerlei begonnen wurde.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese aktuell "Das Schweigen der Lämmer" von Thomas Harris und bin auf Seite 52 von 356.


>>Nur ein Mann kann dem FBI noch helfen, den geistesgestörten Frauenmörder "Buffalo Bill" zu finden: Dr. Hannibal Lecter, der wegen einer Reihe von Verbrechen in der geschlossenen Abteilung einer psychatrischen Klinik verwahrt wird. Die junge FBI-Agentin Clarice Starling soll ihn verhören...<< (Quelle: Klappentext)

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

>>Warum wärmen Sie sich nicht ein paar Minuten auf und ich versuch' mich mal hier dran.<< 

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Die Verfilmung habe ich vor etwa 2 Jahren gesehen, jetzt lese ich mal das Buch. Da ich den Film nicht mehr so genau im Kopf habe, erkenne ich bisher nicht allzu viel wieder. Mir scheint aber, dass die Übersetzung recht mies ist. Es liest sich jedenfalls sehr holprig irgendwie...

4. Gibt es ungelesene Bücher in eurem Regal, die ihr nicht zu eurem SUB zählt?

Da fällt mir gerade nur "Der Hobbit" ein. Dazu habe ich das Hörbuch gehört (ungekürzt) und daher das Buch nicht gelesen.
Ansonsten habe ich noch ein paar Sachbücher, die ich nicht zum SuB zähle. 


LG Alica

Montag, 8. August 2016

[Rezi] AURORA - Gemini 1.1

~Inhalt~

Gemini heißt die aufsteigende neue Band der Zwillingsschwestern Andrea und Lisa. Nachdem sie mit ein bisschen Glück im Magazin InsideMusic gelandet sind, gelingt ihnen der Durchbruch. Bei dem Megakonzert von Hell’s Abyss soll Gemini als Vorband spielen.

Von dem Tag an ist nichts mehr, wie es mal war. Lisa programmiert auf ihrem IHost die anscheinend großartigste Holo-Show aller Zeiten, auf einen Gig folgt der nächste und ganz nebenbei werden die Zwillingsschwestern von einer Handvoll Kriminellen gejagt. Offenbar hat sich alles verändert – oder ist die steile Karriere doch mehr Schein als Sein? (Quelle: Papierverzierer-Verlag)

~Eigene Meinung~

Zu Beginn hatte ich leichte Probleme, in die Geschichte reinzukommen. Der Schreibstil kam mir etwas stockend vor und es wurden so viele technische Geräte vorgestellt, dass ich erst einmal einen Überblick bekommen musste. Die Erklärung im Anhang hab ich leider erst am Lesende entdeckt...

Sobald ich jedoch in der Geschichte drin war, konnte ich kaum aufhören, zu lesen.
Andrea ist eine sympathische Protagonistin, die sich selbst immer im Schatten ihrer Zwillingsschwester Lisa sieht. Man hofft als Leser, dass Andrea es schafft, auch ohne die Hilfe ihrer Schwester zurecht zu kommen und sich in manchen Dingen mehr zuzutrauen. So richtig klappt das in dieser ersten Episode noch nicht, wird in den folgenden aber notwendig sein müssen. Ich bin gespannt, wie Andrea das meistern wird - denn sie ist eindeutig stärker, als sie denkt!

Man erfährt hier endlich ein wenig mehr über das Konzert, das fast alle AURORA-Heldinnen besucht haben, da Andrea und Lisa als Vorband zu Hell's Abyss auftreten dürfen - jedoch nicht zu viel, denn auch Andrea hat hinterher nicht alle Erinnerungen daran.
Dafür häufen sich danach die mysteriösen Ereignisse rund um Andrea. Sie wird entführt, gerät in finstere Machenschaten hinein... doch Lisa ist in letzter Sekunde immer zur Stelle, um sie zu retten.
Das verwirrt den Leser erst einmal genauso wie Andrea, was mir gut gefallen hat. Es wird unklar, was Realität und was Illision ist. Andrea bleibt dabei ahnungsloser als der Leser, hat aber auch kaum Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Ich mag es total gerne, wenn man als Leser etwas miträtseln kann, ohne zu verwirrt zu sein. Und das ist hier gut gelungen, wie ich finde.
Besonders gefallen hat mir, dass Andrea - anders als die bisherigen AURORA-Heldinnen - nicht sofort merkt, dass etwas mit ihr nicht stimmt, sondern erst durch andere Personen darauf aufmerksam gemacht werden muss.

Insgesamt hat mir die Episode wirklich gut gefallen und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung! 



~Und sont so?~

HIER könnt ihr mehr über Andrea erfahren und HIER gibt es das eBook auf der Seite des Papierverzierer-Verlags!
Auch zu Gemini gibt es einen Buchtrailer! Viel Spaß beim anschauen!

Samstag, 6. August 2016

[Rezi] Firelight - Flammende Träne

~Inhalt~

Um das Leben des Jungen zu retten, den sie über alles liebt, hat Jacinda das Unvorstellbare getan: Sie hat sich vor den Augen von Menschen in einen Draki verwandelt. Nun wird sie in die nebelverhüllte Siedlung in den Bergen zurückgebracht, wo sie nicht nur lernen muss, sich den Gesetzen des Rudels unterzuordnen, sondern auch Will zu vergessen.
Während die Tage vergehen, fühlt sie sich widerwillig zu Cassian hingezogen, dem Drakiprinzen, der schon immer in sie verliebt war. Und doch klammert sie sich an die Hoffnung, dass sie eines Tages wieder mit Will zusammen sein wird.
Als dieser Wunsch zum Greifen nah erscheint, muss Jacinda sich entscheiden: Wird sie alles aufs Spiel setzen, um ihrer großen Liebe zu folgen? (Quelle: Firelight-Fans)

~Eigene Meinung~

Der zweite Band der Firelight-Trilogie setzt nahtlos am Ende von Band 1 an, sodass man sofort wieder mitten im Geschehen landet.
Zurück im Rudel dreht sich bei Jacinda alles darum, wie sie ohne Will leben soll und wie es für sie im Rudel weitergeht. Dabei ist sie hin- und hergerissen zwischen "Ohne Will ist alles doof", "Vielleicht ja doch Cassian wählen?", "Für immer alleine ist auch okay" und "Ich kann Tamra und meiner Mutter nicht schon wieder Sorgen bereiten!". Auf Dauer wurden ihre Gedankengänge echt anstrengend und nervig. Sie scheint sich auf nichts festlegen zu können, versinkt immer wieder in Selbstmitleid. Eine sympathische Protagonistin sieht definitiv anders aus.
Und so geht es fast das ganze Buch weiter. Sogar als sie die Möglichkeit bekommt, mit Will mitzugehen, zaudert sie noch, wegen ihren Verpflichtungen ihrem Rudel und ihrer Familie gegenüber. Dass gerade ihr Rudel sie nur ausnutzt, vergisst Jacinda dabei gelegentlich...
Auf der anderen Seite denkt sie aber auch kaum darüber nach, wie es mit Will und ihr alleine, auf der Flucht, weitergehen würde. Sie kennt ihn kaum - dass ist eine Tatsache. Trotzdem ist es die große Liebe ihres Lebens, für die sie alles aufgeben würde (naja, bis auf ihre Familie und ihr Rudel, obwohl... eigentlich würde sie da eh nicht glücklich werden... aber vielleicht ja doch mit Cassian... ach ne, der sollte Tamra bekommen - ARGH!).

Ihr merkt schon, Jacinda nervt einfach nur. :D
Die erste Hälfte des Buches hätte man getrost auf deutlich weniger Seiten unterbringen können. Ich muss mir nicht 100mal anhören, wie verzwikt Jacindas Lage ist und wie groß das (selbstgemachte) Leid, dass sie ertragen muss...

Danach wurde es endlich spannender. Jacinda will mit Will durchbrennen, doch er kommt nicht zum Treffpunkt. Stattdessen steht plötzlich Cassians Schwester neben ihr und dann greifen die Jäger auch noch an und schnappen sie. Ab hier will ich nicht zu viel verraten, doch es passieren endlich ein paar interessantere Dinge, die das Buch für mich noch "retten" konnten.

Fazit: Viel Gejammer, eine nervige Dreiecks"beziehung" und ständige Wiederholungen. Erst ab der Hälfte geht es bergauf.



~Und sonst so?~

Auf der Seite "Firelight-Fans" gibt es einiges an Hintergrundinformationen zu der Welt aus den Büchern, insbesondere zu den Draki.

Dienstag, 2. August 2016

[Rezi] AURORA - Ylva Pauer 1.1

~Inhalt~

Von einer Sekunde zur nächsten aus der Dusche des städtischen Schwimmbades in irgendeinen dunklen Hinterhof zu teleportieren, ist die eine, auf der Trophäenliste einer verrückten Wissenschaftlerin und die des Rockerbosses Hocker zu laden, eine andere Sache. Hätte ihr das Schicksal nicht den putzigen Kay Kayman, ein computerbegeisterter und Waffen bastelnder Nerd, an die Seite gestellt, hätte Ylva Pauer für ihre Zukunft schwarz gesehen. So aber erklärt sie sich mit sofortiger Wirkung zur Superheldin und schmiedet gemeinsam mit ihrem neuen La-Kay einen perfiden Plan gegen die Plagegeister der Moselmetropole Treverorum. Sie ahnt jedoch nicht, welche obskuren Geister sie damit tatsächlich aufscheucht. (Quelle: Papierverzierer-Verlag)

~Eigene Meinung~

Der Leser wird direkt ins Geschehen geworfen und weiß erst einmal genauso wenig wie die Protagonostin Ylva, was los ist. Das hat durchaus Spannung erzeugt und man wollte wissen, was geschehen ist. Es wurde dann aber relativ schnell klar, dass Ylva sich teleportieren kann. Gemeinsam mit dem Computernerd Kay findet sie schnell heraus, wie ihre Teleportation funktioniert - auch wenn unklar bleibt, woher sie das plötzlich kann und die Art, wie sie es machen muss, echt albern ist. Dabei wird anders als in den vorherigen AURORA-Episoden das Konzert nicht erwähnt. Ich hoffe, das wird noch nachgeholt oder anderweitig aufgeklärt.

Haupthandlungspunkte sind die wachsende Freundschaft zwischen Ylva und Kay und Madame Mosella, die hinter Ylvas Kräften her ist.
Kay war mir recht schnell sympathisch. Er ist ein hilfsbereiter, nerdiger Technikspezialist, der Ylva ohne zu Zögern alles geglaubt hat und richtig hinterher ist, mehr über die Teleportation zu erfahren. Dabei ist er richtig niedlich und der größte Pluspunkt an der Story. Dass er allerdings die verrücktesten Erfindungen entwickelt, die alle super funktionieren, fand ich etwas übertrieben... 

Mit Ylva wurde ich hingegen nicht wirklich warm. Man erfährt kaum etwas über sie, obwohl sie die Protagonistin ist. Dazu ihre "Fleisch-Sucht" und ihre doch recht albernen Kommentare zu vegatrischem Essen oder Kays Kochkünsten. Das hat sie für mich furchtbar oberflächlich erscheinen lassen. In brenzligen Situationen hat sie auch weiterhin nur vorlaute Kommentare hervorgebracht, sodass ich ihr eine Angst zu keiner Sekunde abkaufen konnte. Das hätte man deutlich authentischer beschreiben können. Zudem nimmt sie ihre neue Fähigkeit einfach hin - ich hätte mir an ihrer Stelle mehr Gedanken gemacht.

Und diese "brenzligen Situationen", bei denen Ylva durch Madame Mosella angegriffen oder gefangen genommen wird, waren so furchtbar überdreht dargestellt und wollten mir einfach nicht gefallen... Auch Kays Ex-Freundin, die von Ylva nur Mary Poppins genannt wird, war so ein zu überdrehter Fall. Aber das ist sicherlich Geschmackssache und andere Leser mag es gut unterhalten. Ich konnte da jedenfalls nicht lachen, sondern hab mich mehrmals gefragt, wann die endlich mal irgendetwas ernst meinen können...

Um aber noch etwas Positives zu sagen: Mir hat die Stadt und die allgemeine technische Entwicklung gut gefallen, auch wenn sie nach meiner bisherigen Einschätzung nicht zu den übrigen AURORA-Werken passt, da es deutlich futuristischer anmutet. Ich hoffe, dass da noch aufgeklärt wird, wieweit die einzelnen Episoden zusammenhängen. Zudem ist die Idee, dass die besonderen Kräfte auch "gejagt" werden, echt gut und hat durchaus Potential für eine spannende Handlung!

~Und sonst so?~

HIER könnt ihr mehr über Ylva erfahren und HIER gibt es das eBook auf der Seite des Papierverzierer-Verlags!
Auch zu Ylva gibt es einen Buchtrailer! Viel Spaß beim anschauen!

Vielen Dank an den Papierverzierer-Verlag für das Rezensionsexemplar! <3

Montag, 1. August 2016

[Monatsrückblick] Juli 2016

~Gelesen~

1.) Drachenelfen -> Rezi
2.) Firelight - Flammende Träne -> Rezi
3.) Irrwege -> Rezi
4.) Das siebte Tor -> Rezi
5.) Krampus -> Rezi


Diesen Monat habe ich die Reihe "Die vergessenen Reiche" beendet. Für die insgesamt 7 Bände habe ich nun etwa 9 Monate gebraucht - neuer Reihen-Rekord würde ich sagen. XD Allerdings hatte ich die Reihe auch schon vollständig von meiner Mutter bekommen und musste nichts nachkaufen.
Fazit der Reihe: Lesenswerte, gut durchdachte High-Fantasy und ich steh auf Haplo. XD

"Krampus" habe ich im Juli nicht komplett geschafft, aber ab sofort gilt bei über 50%, dass es zum Vormonat gehört. :-P

~Gehört~

Metro 2034 [ohne Rezi]
Ich mag die düstere Atmosphäre in der Reihe und dass immer mal wieder wirklich eklig, fiese Wesen in der Metro ihr Unwesen treiben. Die Handlung ist ansonsten aber eher schlicht. Menschen, die in der Metro versuchen zu überleben, nachdem die Erdoberfläche vor Jahren durch einen Atomkrieg verseucht wurde. Ab und an kann ich mir nur schlecht vorstellen, ob das alles so wirklich funktionieren könnte... v.a. die einseitige Nahrung da unten dürfte doch problematisch sein? (Fleisch und Pilze)

~Neuzugänge~
"Das Schweigen der Lämmer" von Thomas Harris
(Damit ich die Reihe weiterlesen kann; hatte sonst nur Band 3 hier stehen.)

~Blogneuerungen~
-

~Sonstiges~

Da ich mich für eine kleine Kunstausstellung im August angemeldet habe und zumindest ein aktuelles Bild vorzeigen wollte, hatte ich eigentlich vor, abends viel zu zeichnen... Zudem standen auch noch zwei Zeichnungen für KumosBuchwolke an... Geschafft habe ich davon so ziemlich nichts... Es war einfach zu heiß und ich war abends so oft mega k.o. und zu gar nichts mehr zu gebrauchen... Letzte Woche Mittwoch ist mir der Kreislauf sogar einmal komplett zusammengeklappt und ich lag erstmal am Boden... Echt klasse... (Da hilft es echt nicht, wenn es in der Wohnung abends auch noch 28°C sind und man vom Nichtstun schwitzt!)


Da ich an einem Wochenende mit dem Zug heimgefahren bin, kam ich trotzdem gut zum Lesen. Wenn Zugfahren nicht so viel teurer wäre als Autofahren, würde ich das öfter machen. Das schont die Nerven und man kann Lesen. :P (Vorausgesetzt der Zug fährt überhaupt... auf die Bahn ist ja auch kein Verlass mehr.)

Und wie war euer Juli?

LG Alica