Donnerstag, 29. Oktober 2015

Liebster Award

Ich wurde doch tatsächlich von Katha und Svenja von SvenjasBookChallenge für den Liebster Award nominiert! Mit Freuden stelle ich mich den 11 Fragen, die sie für mich erdacht haben. :3

Was ist der Liebster Award eigentlich?
Der Liebster Award wurde ins Leben gerufen, um Blogger miteinander zu vernetzen und weniger bekannten Blogs ein wenig mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Das Ganze funktioniert wie ein Kettenbrief: Ein Blogger nominiert 5-11 andere Blogger und stellt ihnen 11 Fragen, die diese dann beantworten und anschließend wiederum neue Blogger nominieren müssen.

1. Gibt es ein Buch, von dem du sagen würdest, dass es dich zum Lesen gebracht oder vielleicht sogar in irgendeiner Form dein Leben verändert hat? Wenn ja, welches?
Ich habe seit ich Denken kann Bücher gemocht. Als ich selbst nicht lesen konnte, liebte ich es, vorgelesen zu bekommen. Selbst viel zu lesen begann bei mir dann mit Pferde-Büchern (Wendy, Bibi und Tina usw.). Irgendwann waren Pferde uninteressanter und ich habe zu "Die unendliche Geschichte" gegriffen. Das war in jedem Fall das erste dicke Buch, das ich gelesen habe. Aber sagen, welches Buch mich jetzt tatsächlich zum Lesen gebracht hat, kann ich nicht. Dafür geht meine Lese-Geschichte zu weit zurück. ;)
Ob ein Buch mein Leben verändert hat? Auch da fällt mir nichts außergewöhnliches ein. Natürlich beeinflussen manche Bücher einen mehr als andere, aber DAS Buch gibt es da nicht.

2. Welches Buch sollte deiner Meinung unbedingt verfilmt werden - und zwar pronto?
Ich muss ja gestehen, dass ich bisher nur selten eine Buchverfilmung gut fand. Und je besser mir ein Buch gefällt, umso furchtbarer finde ich i.d.R. die Verfilmung (z.B. City of Bones). Von daher weiß ich gar nicht, ob ich mir zu meinen Lieblingsbüchern noch Verfilmungen wünschen sollte...
Aber unter der Annahme, dass die Verfilmung tatsächlich mal gut wird (z.B.Herr der Ringe), würde ich mir einen Film zu "Lycidas" von Chrostoph Marzi wünschen. Ich glaube, das könnte eine sehr schöne Verfilmung werden. Alternativ wäre etwas von Kai Meyer auch nicht schlecht. ;)

3. Was bedeutet das Bloggen für dich?
Spaß. Das ist wirklich ganz einfach zu beantworten. :D Ich lese unheimlich gerne und fand es immer schade, mit niemandem so richtig darüber reden zu können. Als dann Cindy, eine gute Freundin von mir, mit ihrem Blog "Kumos Buchwolke" an den Start ging und ich ihren Werdegang verfolgt und ihr ihr Maskottchen Kumo gezeichnet hatte, fand ich langsam immer mehr Gefallen an der Idee, ebenfalls zu bloggen. Und dies Jahr habe ich mich dann dazu durchgerungen, mich mal zu informieren und ebenfalls einen Blog zu starten. Und es macht echt Spaß, meine Gedanken zu Büchern aufzuschreiben. Allerdings fehlen aktuell noch die Leser. XD Austausch ist also noch nicht wirklich da, aber da ich Bloggen auch eher als Nebenbeschäftigung ansehe und pro Tag im Schnitt 1 Stunde damit verbringe (was wenig ist, wie ich erfahren musste... :'D), sollte ich noch nicht zu viel erwarten. Ich will auf keinen Fall, dass Bloggen zu viel meiner Freizeit beansprucht, da ich ohnehin viel zu wenig davon habe. Irgendwelche Konkurrenzgedanken o.Ä. liegen mir auch sehr fern. Ich freue mich einfach, wenn sich der ein oder andere hierher verirrt. <3

4. Welches war das erste Buch, das du rezensiert hast?
Das war "City of Heavenly Fire", der letzte Band der Chroniken der Unterwelt/ The Mortal Instruments. Ich war von dem Ende dieser Reihe, die ich wirklich abgöttisch geliebt habe, so enttäuscht, das musste einfach raus. ;)

5. Was würdest du in eine Zeitkapsel packen, die erst in 50 Jahren wieder geöffnet werden soll?
Auf jeden Fall einen Brief an mein späteres Ich, mit meinen aktuellen Gedanken, Vorlieben, Wünsche usw. Und dazu vielleicht ein paar Gegenstände, die zeigen, was mir wichtig ist: Fotos mit Familie und Freund, Robbenbabys, Filly-Einhörner, eines meiner Lieblingsbücher. Sowas halt. :) Damit ich mich in 50 Jahren darüber lustig machen kann, was für einen Mist ich toll fand. xD (Familie und Freund natürlich ausgenommen. ;-) )

6. Angenommen es gäbe einen Soundtrack zu deinem Leben: welche 5 Lieder würden auf gar keinen Fall darauf fehlen?
Oha, das ist so eine Frage, die ich nicht gut beantworten kann... Es wäre auf jeden Fall ein Mix aus fröhlichen und ruhigen bis traurigen Liedern. Wobei die fröhlichen so insgesamt gesehen wohl überwiegen würden. Hm...
- Moments like this von Rea Garvey
- Trying von Lifehouse
- Lass die Leute reden von den Ärzten
- So oder so von Bosse
- Happy von Pharell Williams
Jetzt wo ich damit angefangen hab, könnte ich doch ewig weiter machen. XD Aber ja, ich glaub die Auswahl zeigt ganz gut meine "Das wird schon"-Mentalität. Vielleicht dahingehend etwas einseitig. Lass die Leute reden passt perfekt zu meiner Zeit im Studium. :D Und Happy ist für die seltenen Momente (nicht ganz ernst zu nehmen :P) in denen ich vor Freude Luftsprüngen machen mag. :3

7. Wie stehst du zu Spoilern (bei Büchern, Filmen, Serien)? Liest du das Buch bzw. schaust du die Serie/den Film trotzdem, selbst wenn du weißt, was passieren wird?
Ich spoiler mich irgendwie dauernd ungewollt. Das Internet bombardiert einen ja mittlerweile förmlich mit allen News. :'D Von daher bin ich da abgehärtet. Es ist ja meist auch nicht so interessant, WAS passiert, sondern WIE. Wenn mir also wer sagt, Person X stirbt im nächsten Band, dann kann ich das zwar schade finden, will aber dennoch wissen, wie es dazu kommt. Es hängt also schon davon ab, wie viel mir verraten wird. Und wenn mir ein Buch gut gefallen hat, schaue ich gerne den Film. Andersherum jedoch nur selten. Irgendwie finde ich es oftmals zu zeitaufwendig, wenn ich einen 90min Film noch als 500 Seiten Buch nachlesen soll.

8. Nervennahrung - jeder braucht sie. Aber was konsumierst du, um die kleinen grauen Zellen ein bisschen anzukurbeln?
Schokolade! <3

9. Wie stehst du zu Self-Publishing? Oder bevorzugst du generell lieber Bücher von klassischen Verlagen?
Das ist mir relativ egal. Da ich selbst am Überlegen bin, mein in Bearbeitung befindliches Werk als Self-Publisher zu veröffentlichen, habe ich da keine Vorurteile o.Ä. Wenn mir von einem Buch gesagt wird, dass es gut ist, lese ich es auch von unbekannten Verlagen oder eben von gar keinem.

10. Buchmessen - Kommerz und viel Tamtam oder einfach Blogger-Pflicht und Hochgenuss?
Ich war noch nie auf einer Buchmesse. Natürlich hängt es sehr mit Kommerz zusammen, aber ich kann mir schon vorstellen, dass es Spaß macht, in neuen Büchern zu stöbern und sich mit Autoren und anderen Lesern auszutauschen. Wirklich gut bewerten kann ich das aber wohl erst nach meiner ersten Buchmesse nächsten März in Leipzig. ;-)

11. Dystopien sind ja aktuell schwer angesagt. Was wäre denn deine Horror-Zukunftsvision?
Ich habe tatsächlich vor einigen Jahren mal ein Konzept für eine Dystopie entwickelt. Ich bin damit nur nicht allzu weit gekommen, da es mir zu umfangreich wurde, aber die grundlegende Idee kann ich ja mal nennen. Es sollte eher realistisch gehalten sein. Atomkrieg, Erde vollkommen zerstört, die Menschen, die noch leben, leiden an unschönen Krankheiten und Verstümmelungen. Es gibt kein gesundes Essen mehr, das Wasser ist verseucht. In der Umsetzung hapert es leider daran, dass mir dazu keine sinnvolle Handlung einfallen wollte, es zu deprimierend war und ich mir im Endeffekt nicht vorstellen kann, dass man unter solchen Bedingungen überhaupt leben kann.
Das kann man schon als persönliches Horror-Szenario von mir ansehen. Zombies und Co. sind dagegen ja leicht zu handhaben. ;)


Meine 11 Fragen an die Nominierten! (Ich bin bei sowas viel zu einfallslos... entschuldigt dies bitte. XD)

1. Warum hast du beschlossen, zu bloggen? Gab es einen besonderen Anlass oder ein spezielles Ereignis?
2. Wie viele Bücher liest du in einem durchschnittlichen Monat?
3.Weihnachten steht an! Was darf neben Büchern nicht unter deinem Weihnachtsbaum fehlen?
4. Was machst du am liebsten, wenn du mal nicht in Bücherwelten versunken bist oder darüber schreibst?
5. Was würdest du zuerst retten, wenn dein Haus/ deine Wohnung brennen sollte? (Was natürlich keinem zu wünschen ist!)
6. Welches Buch willst du nie wieder in deiner Nähe wissen, weil es in der Schule "tot behandelt" wurde?
7. Welches ist dein Lieblingsgenre und warum?
8. Könntest du dir vorstellen, selbst einmal ein Buch zu veröffentlichen? (Oder hast du das bereits?)
9. Was auf dieser Welt hasst du am meisten oder wovor hast du am meisten Angst?
10. Wenn du Gott spielen dürftest, welche drei Dinge würdest du dann auf der Erde verändern?
11. Und zu guter letzt: Was hältst du von solchen "Kettenbrief-Aktionen"?


Und ich nominiere...
... Nicole und Sebastian von "Zwei Seelen, eine Liebe: Bücher".
... Leonie von "Fascinating Books"
... Lyne von "Lyne's Books"
... Lea von "Phelinas Leselounge"

Ich hoffe, der ein oder andere von euch wurde bisher nicht getagt (der Award ist ja schon recht weit verbreitet) und hat Lust, mitzumachen. :) Ich kenne in der Blogger-Szene noch nicht viele, daher war es schwer, überhaupt Blogs mit "wenig" Lesern zu finden (der ein oder andere von den Nominierten hat ja schon einige Leser. ;)).

Ansonsten darf jeder, der Lust hat, die Fragen ebenfalls beantworten. :)

LG Alica

Dienstag, 27. Oktober 2015

[Gemeinsam lesen] #14 - Dunkle Sehnsucht


"Gemeinsam lesen" ist eine Aktion von Schlunzenbücher, die ursprünglich von Asaviels Bücherallerlei begonnen wurde.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Ich lese aktuell "Dunkle Sehnsucht" von Jeaniene Frost und bin auf Seite 33 von 400.


>>Aus Liebe zu dem Vampir Bones wurde die Jägerin Cat Crawfield ebenfalls zu einer Untoten. Gemeinsam schützen sie die Menschen vor den Kreaturen der Nacht. Doch nun steht ein Krieg der Untoten bevor, der auch die Welt der Lebenden erschüttern wird. Die mächtige Voodoo-Königin Marie Laveau könnte das Zünglein an der Waage in diesem Konflikt sein. Aber die hat ganz eigene Pläne und wird sie erst offenbaren, wenn Cat dem König der Ghule im tödlichen Duell gegenübersteht – und Bones seiner Geliebten nicht beistehen kann …<< (Quelle: Amazon.de)

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

>>Ein großer Schatten schob sich vor die Tür und verdunkelte die Sonne, als Tiny die Wohnung betrat.<<

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Das ist der mittlerweile 5. Band der Cat & Bones-Reihe. Nachdem Band 3 furchtbar war, ging es in Band 4 wieder minimal bergauf. Ich hoffe, Band 5 kann nun wieder überzeugen. Bisher kann ich das jedoch nicht einschätzen.

4Hast du schon Weihnachts-Bücher in den Startlöchern stehen? :) Gibt es ein Lieblings-Buch was du jedes Jahr an Weihnachten nochmal liest?

Ich bin niemand, der zu Festen/ besonderen Anlässen etwas bestimmtes liest. Von daher habe ich auch keine Weihnachtsbücher parat und auch kein Buch, das ich jedes Jahr wieder lesen. Wobei das sicherlich eine schöne Tradition wäre.


Was lest ihr gerade?
Und wie sieht euer Weihnachts-Lese-Fest aus?

LG Alica

Sonntag, 25. Oktober 2015

[Rezi] Das schwarze Einhorn



























~Inhalt~

Ben Holiday ist bereits ein Jahr König von Landover, als ihn und seine Freunde merkwürdige Träume heimsuchen. Ben sieht darin seinen alten Kollegen in der Menschenwelt, der Probleme hat. Questor Threws, der Hofzauberer, sieht die schon lange verschollen geglaubten Zauberbücher, die unglaubliche Macht verleihen sollen. Und Weide, die Sylphe, sieht ein schwarzes Einhorn, das mit einem goldenen Zaumzeug gefangen werden muss... Die Träume erscheinen real und so macht sich jeder auf die Reise, die Wahrheit dahinter zu finden. Doch schnell muss Ben herausfinden, dass dahinter ein finsterer Plan seines Feindes Meeks steckt...

~Herkunft und Aufmachung~

Als ich diesen Monat krank war und nach Hause fuhr, hatte ich nur ein Buch dabei, das natürlich schnell ausgelesen war. Und so musste ich für die restlichen Krankheitstage ein Buch aus dem Regal meiner Mutter stibitzen. :) Von dieser Reihe habe ich vor einigen Jahren (etwa 10, um genau zu sein... lang ist's her... XD) schon Bände gelesen. Damals war das mit dem Internet noch nicht so verbreitet und so wusste ich nicht, welche Bände genau ich las. Jetzt habe ich recherchiert und musste feststellen, das ich ausgerechnet Band 2 ausgelassen hatte.

Das Buch ist von 1998 und entsprechend mit einem "typischen" Coverbild gestaltet. Sowas findet man heute ja eher nicht mehr. Vermutlich ist es zu aufwändig, extra ein Bild zeichnen zu lassen. Keine Ahnung. Jedenfalls zeigt das Cover Weide mit dem schwarzen Einhorn. Das finde ich sehr passend und hübsch.

~Eigene Meinung~

Ich muss leider gestehen, das Buch zum Schluss nicht mehr sehr aufmerksam gelesen zu haben. Es hat zu viele langatmige Szenen gehabt, die mir einfach die Laune am "richtigen" Lesen verdorben haben. Gerade Ben schwelgt so oft in Überlegungen, die am Ende zu wenig führen. Das war schon nervig.

Positiv und der Grund, warum ich die ganze Reihe trotzdem sehr mag, sind die Charaktere. Gerade Weide, die Sylphe, mag ich total gerne, auch wenn ich nicht genau sagen kann, woran es liegt. Sie ist mutig, lässt sich von ihren Gefühlen leiten und steht ihren Freunden immer bei. Ihre Liebe zu Ben ist so stark, dass sie alles für ihn tun würde und dabei sogar geduldig abwartet, bis er den Tod seiner Ehefrau Annie verarbeitet hat und eine neue Liebe zulassen kann. Ich finde sie einfach toll.
Ben selbst ist manchmal etwas anstrengend. Er macht sich zu viele Gedanken, schreckt oft vor Entscheidungen oder Wagnissen zurück, weil er den Ausgang nicht richtig abschätzen kann. Eigentlich kann ich mir kaum vorstellen, dass er als König ohne seine Berater klar kommen würde. Er braucht immer jemanden, der ihn auf den richtigen Weg stößt.
Questor Threws und Abernathy sind beide sehr ulkige Gestalten. Questor, dem fast immer die Zauber misslingen, und Abernathy, der dadurch in einen sprechenden Hund verwandelt wurde. Ein sehr unterhaltsames Duo.
In diesem Band kam zudem noch die (sprechende) Prismenkatze Dirk vor, die ich unglaublich sympathisch fand. Er gibt sich rätselhaft und zeigt wenig von seinen Fähigkeiten, beobachtet meist, aber wenn er dann den Mund aufmacht, kommen haufenweise Hinweise heraus, die Ben jedoch nicht richtig zu deuten weiß. Ich mag solche geheimnisvollen Charaktere (oder Katzen ;)) einfach.

Inhaltlich zieht es sich dann leider etwas zu sehr dahin, auch wenn die Handlung an sich interessant ist. Die Suche nach dem schwarzen Einhorn und die Frage, was dieses Einhorn wirklich ist, ist das zentrale Thema. Die Art, wie das Einhorn dargestellt wurde, gefiel mir wirklich gut. Nur leider ist das drumherum, mit den vielen Zwischenstationen, an denen alte Bekannte auftauchen, die dann doch nicht viel beizusteuern haben, außer einem Hin und Her, anstrengend zu lesen.


Fazit: Die gelungenen Charaktere sind der Kern des Buches, die Rahmenhandlung ist gut, leider hapert die Umsetzung an Spannung und weist zu viele Längen auf.


Bewertung
★★★☆☆

Dienstag, 20. Oktober 2015

[Game Review] Beyond - Two Souls

Titel: Beyond - Two Souls
Format: PS3
Erscheinungsdatum: 09.10.2013
Entwickler: Quantic Dream


~Inhalt~
Die junge Jodie hat seit ihrer Geburt eine besondere Gabe: Sie ist mit einer körperlosen Existenz namens Aiden verbunden, der sie überall hin begleitet - und so manches Mal für Unruhe sorgt.
Man begleitet Jodie durch ihre Jugend, erlebt, wie sie lernt, Aiden unter Kontrolle zu halten und sich mit ihm anfreundet. Und wie sie schließlich von der CIA aufgenommen und ausgebildet wird, um für diese geheime Missionen auszuführen.

~Eigene Meinung~ 
~Story~
Die Handlung ist dramaturgisch sehr geschickt aufgebaut. Man wechselt immer wieder zu verschiedenen Zeiten aus Jodies Leben - mal erlebt man sie mit 18 Jahren, dann wieder mit 8. So setzt sich langsam Jodies halbes Leben (genauer 15 Jahre) vor dem Spieler zusammen. Natürlich wechselt die Szene dabei oft zu einer eher ruhigen Vergangenheit/Zukunft, wenn man gerade unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht. Dadurch entsteht eine Spannung, die den Spieler bis zum Schluss fesseln kann.

Die Geschichte ist dabei jedoch nicht allzu neu: ein Mädchen und ihr unsichtbarer, starker "Geist". Doch gerade Jodies oft unsicheres Wesen und Aidens aufbrausende Art, die Jodie nur selten wieder gut unter Kontrolle bekommt, machen das Paar aus und heben sie von anderen Geschichten dieser Art ab. Wie sich Jodie im Laufe ihres Lebens charakterlich entwickelt, ist auch sehr schön nachzuverfolgen. Sie wird mutiger, lernt mit Aiden umzugehen und fasst langsam auch wieder Vertrauen zu anderen Menschen, nachdem sie in ihrer Kindheit oft als Freak abgestempelt wurde und in einer Forschungsstation aufwachsen musste.

Auch die anderen Charaktere sind gut durchdacht und man schätzt sie oft falsch ein. Auch das macht die Handlung interessant. 

Einige interessante, spannende Handlungselemente sowie Jodies eigener kleiner Kampf um Anerkennung und "normal" zu sein, machen die Story fesselnd und die Inszenierung sorgt für ein filmreifes Erlebnis. Man kann wie bei "Heavy Rain" mehr einen spielbaren Film erwarten als ein "richtiges" Spiel - was sicherlich nicht jedem gefällt. Ich finde es jedoch eine gelungene Abwechslung zu dem sonstigen Trott in der Gameswelt. ;)

Das Ende fand ich persönlich dann etwas abgehoben, aber das ist ja Geschmackssache. ;)


~Gameplay~
Die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig und anfangs hatte ich schon so meine Probleme, gerade mit Aiden. Man kann jederzeit (es sei denn es ist storytechnisch gerade nicht gewollt) zwischen Aiden und Jody hin und her wechseln. Man agiert dann mit Objekten, läuft herum und muss des Öfteren mit Aidens Hilfe kleine Aufgaben erledigen. Da Aiden besondere Kräfte hat, kann er z.B. die letzten Erlebnisse von Toten visualisieren, durch Wände schweben oder mit Druckwellen Gegenstände beiseite räumen oder Angreifer abwehren. Jody selbst ist dagegen eher wehrlos, lernt aber beim CIA einige Selbstverteidigungsgriffe. Diese wendet man im Kampf an, indem man - während einer Zeitlupe - auf die Bewegung von Jodie reagieren muss, also sich in die Richtung bewegen muss, in die sie sich bewegt.

Unbedingt innovativ ist die Steuerung demnach nicht und wenn man sich dran gewöhnt hat, auch sehr simpel. Es macht aber durchaus Spaß mit Aiden durch die Wände zu schweben oder Gegenstände durch den Raum zu schleudern. Das Hauptaugenmerk liegt aber ohnehin auf der Story und wie sie dargestellt wird.

Ähnlich wie bei "Heavy Rain" (von denselben Machern), hat man in einigen Szenen verschiedene Handlungsmöglichkeiten. Diese führen zwar zu kleinen Änderungen in den Szenen oder schalten neue Szenen frei, der Ablauf der Rahmenhandlung bleibt aber dennoch derselbe. Meiner Meinung nach gibt es weniger Überraschungen als bei "Heavy Rain". Der Anreiz, es gleich nach dem Beenden ein zweites Mal zu spielen, war dadurch bei mir nicht vorhanden. (Während ich "Heavy Rain" gleich im Anschluss noch mehrfach gespielt habe.) Vielleicht wurde das aber auch maßgeblich von dem Ende beeinflusst, das ich wie gesagt etwas abgehoben fand.


~Grafik~
Grafisch ist das Spiel einfach top! Da wurde optisch nochmal alles aus der guten, alten PS3 rausgeholt, das möglich war und kann mMn locker mit einigen PS4-Titeln mithalten. Die Charaktere bewegen sich realistisch, sogar die Gesichter, was natürlich durch das Motion Capturing Verfahren bedingt ist (alles wird mit echten Schauspielern gedreht und dann animiert). Die Effekte von beispielsweise Regenwasser auf dem Boden und auf der Haut sehen toll aus. Da fällt es manchmal doch schon fast schwer, zwischen Spiel und Film zu unterscheiden. Auch die spielbaren Szenen und die Zwischensequenzen gehen so nahtlos ineinander über, dass man manchmal gar nicht mitbekommt, dass man wieder am Zug ist.
Ich persönlich mag es zwar auch, wenn ein Spiel noch nach Fiktion aussieht, aber bei solch einer klasse Grafik sage ich auch nicht nein. ;) Hat eben beides seinen besonderen Reiz.

~Fazit~
Ein kinoreifes (Spiel-)erlebnis mit einer tollen Grafik und einer spannenden Geschichte. Für jeden PS3-Besitzer unbedingt zu empfehlen! 

Bewertung
★★★★★

Samstag, 17. Oktober 2015

[Rezi] Felidae



~Inhalt~

Francis, der samtpfotige Klugscheißer, ist neu im Revier. Als er bei seinem ersten Erkundungsspaziergang auf einen grausam zugerichteten toten Artgenossen stößt, ist ihm klar, daß hier sein Intelligenzquotient gefordert ist. So rollt sich vor dem Leser mit katzenartiger Geschwindigkeit eine Geschichte von serienmäßigen Morden und religiösen Sekten, von Computern und rolligen Katzen, von Wahnideen und Ommipotenzphantasien... Eine Tierfabel, die in einem spannenden und furiosen Finale menschlich-moralische Abgründe enthüllt.

~Herkunft und Aufmachung~

Das Buch steht schon seit Erscheinen im Regal meiner Mutter und nachdem eine Freundin von mir das Buch einmal zu oft in den Himmel gelobt hat, habe ich es mir geschnappt. ;)

Optisch ist es der Zeit, in der es erschienen ist, entsprechend gestaltet. Der Schutzumschlag zeigt ein Katzengesicht, darunter ist das Buch schlicht orange. Finde ich ja etwas langweilig, aber wie gesagt, es ist alt. Die Seiten sind auch recht voll geschrieben mit Text, was ich auf den ersten Blick immer abschreckend finde. Aber man liest sich schnell rein.

~Eigene Meinung~

Ich hatte bisher nicht mit vielen Tier-Krimis das Vergnügen. Vor ein paar Jahren hatte ich das Hörbuch zu "Glenkill" gehört, aber das war es auch schon mit Tieren und Mordfällen. "Felidae" war also eine richtige Abwechslung, von dem, was ich sonst so lese. Auch weil es mal keine Fantasy war (wobei das ja Auslegungssache ist - immerhin agieren die Katzen hier sehr menschlich).

Ich hielt es, nach dem was ich so gehört hatte (was nicht allzu viel war, außer dass die Verfilmung gruselig und das Buch toll sein sollten), für einen netten kleinen Krimi, wo halt Katzen den Fall lösen und nicht Menschen. Ich dachte auch, Menschen würden insgesamt eine größere Rolle spielen.

Tja, ich lag ziemlich mit meinen Erwartungen daneben.

>>Es ist wie die Geschichte von der fleischfressenden Pflanze, die man sich als Sämling ins Haus holt, hegt und pflegt, bis sie eines schönen Tages, hochgewachsen und stark, die gesamte Familie verschlingt!<< S. 173

"Felidae" ist nichts für schwache Nerven. Man sollte sich nicht von der Bezeichnung "Katzen-Krimi" täuschen lassen, denn es geht alles andere als süß und flauschig zu.

Die Beschreibungen der toten Katzen sind blutig, die Taten, die dargestellt werden, grausam. Francis wird immer wieder von abartigen Albträumen geplagt, die ihm sein Unterbewusstsein sendet. Würde er sie richtig lesen, würden darin wichtige Hinweise enthalten sein, doch ebenso wie der Leser lässt er sich von der Grausamkeit und dem Schrecken, die sie enthalten, von der Botschaft ablenken.

Ich hatte "Standard-Mordfälle" erwartet, doch was zwischen den Buchcovern wartete, waren Themen wie Tierversuche, Tierquälerei, Religion und Sekten und der Versuch, eine "Überrasse" zu schaffen, ganz nach nationalsozialistischem Vorbild.

Ich war des Öfteren beim Lesen schokiert über die harten, abstoßenden Taten, die sich mir und Francis offenbahrten. Und bei allem wird niemals übermäßig deutlich der "Moral-Finger" erhoben. Die Handlung wird beschrieben, die Grausamkeiten an den Katzen dargestellt, Francis und seine Kameraden machen sich Gedanken, doch der Leser wird an keiner Stelle allzu deutlich darauf gestoßen, dass die Taten unmoralisch sind. Es wird nicht versucht, zu belehren, es wird aufgezeigt. Das macht die Geschichte unheimlich realistisch und jeder, der sich mal etwas mit Tierversuchen beschäftigt hat, weiß, dass leider tatsächlich die Realität beschrieben wird. Doch auch die andere Seite - die "böse" - wird beschrieben und ist zu einem gewissen Grad nachvollziehbar und verständlich (jedoch nicht vertretbar). Es gibt kein schwarz und weiß.

Die Charaktere sind alle sehr eigen und individuell. Francis, der Klugscheißer, Blaubart, das Rauhbein, Pascal, der Intelligente, und viele mehr. Ich konnte jeden sofort ins Herz schließen, auch diejenigen, die Francis weniger wohl gesonnen waren. Ein jeder hatte seine besonderen kleinen Macken, die sie liebenswert machten. Die Katzen wirkten damit menschenähnlich und verhielten sich oftmals auch ähnlich.

>>Das Ende einer Geschichte ist immer traurig. Das liegt zum einen dran, weil wir am Ende einer Geschichte wieder in die meist langweilige Realität entlassen werden, und zum anderen, weil im Grunde alle wahren Geschichtem traurig enden.<< S. 249

Der Schreibstil war ebenfalls großartig. Der Autor mischt gekonnt humorvolle Passagen (z.B. wenn Francis über seinen "Dosenöffner" Gustav nachdenkt) mit ernsten Tönen und erhält durchgehend die Spannung aufrecht. Ich hatte nie das Gefühl, die Handlung würde langatmig werden. Es hat richtig Spaß gemacht, Francis auf seinem Weg durch all das Übel zu begleiten und gemeinsam mit ihm so einige Irrungen und Wirrungen zu enträtseln.

Einzig gestört hat mich der Punkt, wo der Kater Pascal auftauchte und mit einem PC umgehen konnte, in dem er "zufällig" eine Liste aller Katzen im Revier erstellt hatte. Das war ein Punkt wo ich dachte "Ach bitte nicht" und mit den Augen rollen musste. Das war ein echter Dämpfer im Lesevergnügen. Ich wäre daher auch fast versucht, nur 4 Sterne zu vergeben, aber im Nachhinein kann ich darüber hinweg sehen und das Buch insgesamt als großartig bewerten. Und es war eindeutig besser als manche meiner anderen 4-Sterne-Bücher.


Fazit: Großartig geschriebener Krimi mit (leider) sehr realistischen Gräueltaten. Absolut empfehlenswert für alle, die keine allzu schwachen Nerven haben.


Bewertung:
★★★★★

Dienstag, 13. Oktober 2015

[Gemeinsam lesen] #13 - Das schwarze Einhorn


"Gemeinsam lesen" ist eine Aktion von Schlunzenbücher, die ursprünglich von Asaviels Bücherallerlei begonnen wurde.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Ich lese aktuell "Das schwarze Einhorn" von Terry Brooks und bin auf Seite 68 von 298.

>>Ein Jahr war Ben Holiday nun schon König in Landover. In seinem Reich ging es langsam wieder aufwärts. Doch sein Gegenspieler Meeks hatte noch nicht aufgegeben. Mit Hilfe eines Traumes und von Magie setzte er sich an Bens Stelle auf den Thron. Und was noch schlimmer war: Bens letzte Stütze, die Sylphe namens Weide, hatte sich aufgemacht, das schwarze Einhorn zu suchen. Dabei gab es seit Menschengedenken keine Einhörner mehr in Landover. Verzweifelt folgte ihr Ben in die düsteren Wälder, denn ohne sie würde er sein Reich verlieren...<< (Klappentext)

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

>>Ben Holiday sollte sich später daran erinnern, wie falsch der Rat war, den er sich selbst in jener Nacht gegeben hatte.<<

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Das Buch habe ich eher ungeplant begonnen. Ich bin dummerweise letzten Freitag früher krank von der Arbeit abgehauen und nach Kiel zu meinem Freund gefahren. Ich hatte da "Felidae" mit und war zuversichtlich, das Buch zu beenden UND bis Montag wieder fit zu sein. Tja, mein Körper war da anderer Meinung und so habe ich Sonntagabend bis Heute bei meiner Mutter verbracht und ihr dieses Buch auf dem Regal gemobst, um überhaupt etwas zu lesen zu haben (Felidae war natürlich längst beendet).
Dies ist laut Wikipedia der 2. Band der Reihe, ich habe jedoch vor mehreren Jahren schon 3 andere davon gelesen. Demach wohl in der falschen Reihenfolge. :P
Naja, ich mag die Charaktere der Reihe ja sehr und so "richtige" Fantasy ist mal wieder eine nette Abwechslung. Mein SuB jedoch weint bittere Tränen. XD

4. Die Buchmesse steht in den Startlöchern - morgen gehts los! kommt ihr auch nach Frankfurt? Wenn ja, was ist euer Highlight auf der Messe? Wenn nein, was würdet ihr gerne erleben, wenn ihr hinfahren würdet?

Leider bin ich nicht dabei. :(
Ich hatte es mir fest vorgenommen - aber das war bevor ich mit dem Studium fertig war und einen Job anfangen musste. Jetzt hab ich nicht genug Urlaubstage und nicht genug Geld, um das dies Jahr noch zu schaffen...
Ich hab mir das Programm daher auch nicht näher angesehen - bloß nicht noch deprimierter werden, dass ich nicht dabei bin... >.<
Ich hatte übrigens vorgehabt, mit Cosplay aufzuschlagen (das ich dann noch hätte nöhen müssen xD), angeblich kommt man dann kostenlos rein? Finde ich eine coole Sache. :3 Ich hoffe, nächstes Jahr klappt es dann.

Ich bin ja auf jeden Fall nächstes Jahr in Leipzig dabei. <3


Was lest ihr gerade?
Und worauf freut ihr euch, wenn ihr zur Buchmesse könnt?

LG Alica

Montag, 12. Oktober 2015

[Rezi] Krieger des Lichts - Nihil fit sine causa


~Inhalt~

>>Mia ist sechzehn und hat diese seltsame Gabe. Sie kann Gefühle „lesen“ und jeden Menschen in ihrer Umgebung sofort als Neider oder Lügner entlarven. Was sich nützlich anhört, ist im Alltag eine Bürde. Mia ist eine Einzelgängerin, die mit erschreckender Regelmäßigkeit gegen Straßenlaternen knallt, weil sie sich unter vielen Menschen kaum konzentrieren kann. Als sie sich eines Tages verfolgt fühlt, beginnt eine Verkettung seltsamer Zufälle, die ihr Leben aus der Spur werfen. Da ist auf einmal dieses Monster und der Junge mit dem Bogen auf der Schulter, der für einen Helden viel zu viel flucht. Als am nächsten Tag auch noch der schönste Mann der Welt bei ihr zuhause auftaucht und sie bittet auf sein Internat zu wechseln, steht fest, dass bald nichts mehr so sein wird früher. Raphael leitet die „Ars Vivendi“ eine Schule die als Deckmantel eines uralten Ordens dient, den Mia sich anschließen soll. Sie ist eine Wächterin – außerwählt ihre Welt zu beschützen und Frieden zu wahren. Engel, Dämonen, Motorräder und Schwerter, all das soll sie in ihr Leben lassen und als ob das nicht schon schwierig genug wäre, muss sie sich auch noch mit ihrem fluchenden, misslaunigen Helden herumschlagen, von dem man durchaus auch fasziniert sein könnte. Wahrscheinlich hat ihre Gabe und ihre Aufgabe etwas mit dem Schicksal zu tun, aber das wären die Worte eines Erzengels und Mia ist vorerst nur eine Wächterin in Ausbildung, also nennt sie es einfach „Neuanfang“.<< (Quelle: http://www.jasminromanawelsch.com)

~Herkunft und Aufmachung~

Ich habe den Band bei der "Blogger schenken Lesefreude"-Aktion in diesem Jahr auf dem Blog der Autorin, Jasmin Romana Welsch, gewonnen. Da ich selten das Glück habe, etwas zu gewinnen, war ich sehr erfreut darüber. :D

Das Cover gefällt mir an sich sehr gut - schlicht aber dennoch prägnant. Schade finde ich nur, dass das Wappen schlecht ausgeschnitten wurde und somit unschöne schwarze Pixel um es herum übrig sind. Auch die Form, in der die Seiten bedruckt sind, gefiel mir nicht so sehr. Oben und unten ist viel weißer Rand, während an den Außenseiten kaum Platz gelassen wurde. Auch zu den Seitenzahlen hin wurde nur wenig Platz gelassen, sodass sie oftmals an den Text gequetscht werden.
Das Papier ist rein weiß, was ich sehr hübsch finde. Es wirkt sehr sauber.
Leider lässt sich das Buch schlecht aufschlagen und gerade wenn man sich der Buchmitte nähert, wird es echt anstrengend, es offen zu halten. Auch weil es ungewohnt schwer ist. Da musste ich tatsächlich einige Male "gewaltsam" das Buch knicken, um entspannt weiterlesen zu können...
Es handelt sich um ein Self-Publishing-Werk, sodass mir auch klar war, dass ich keine Standards wie bei großen Verlagen erwarten kann. Dennoch fand ich die Masse (im Vergleich zu anderen Büchern) an grammatikalischen Fehlern schade. Da hätte doch ruhig noch der ein oder andere Beta-Leser reinschauen können?

~Eigene Meinung~

Insgesamt ist der erste Band einer Trilogie in Ordnung. Er konnte mich zeitweise ganz gut unterhalten und der Schreibstil war flüssig und locker.

Jedoch gibt es einige Punkte, die mir nicht sonderlich zusagten, weshalb ich insgesamt eher enttäuscht war.

Die Handlung ist wenig inovativ (was zugegebenermaßen auch schwer ist): Schule, hübsche Jungs und der Kampf zur Rettung der Welt. Gerade die für mich interessante Elemente Engel, Dämonen und der Kampf gegen diese/mit diesen kam leider recht kurz. Es wird viel beschrieben, wie Mia ausgebildet wird und wie sie mit den Jungs/Männern, vor allem Keon, Raphael und Elias interagiert. Die Action blieb da leider etwas spärlich gesäht.

>>Ich verkroch mich gerne in meinem Zimmer, um zu lesen. In einer Welt zu versinken, in der ich nicht jeden sofort als Lügner oder Neider entlarven konnte, war Balsam für meine Seele.<< S. 5

Die Protagonistin Mia nervte mich zudem meistens. Sie rennt ohne nachzudenken in Gefahr, beklagt sich dauernd, dass niemand ihr alles erklärt und heult rum, wenn etwas nicht in ihr Weltbild passt. Sie kann Gefühle anderer sehen, interpretiert diese aber oft falsch und jammert dann, dass alle so undurchscheinbar sind. Also wirklich, da hat sie schon einen "Heimvorteil" und ist trotzdem unzufrieden. Müssten dann nicht alle Menschen ohne diese Fähigkeit den ganzen Tag heulend in der Ecke sitzen? Zudem fährt sie sofort auf jeden gutaussehenden Kerl ab - und davon gibt es haufenweise in dem Buch. Irgendwie sieht jeder neue männliche Charakter sofort unfassbar gut aus und raubt Mia den Verstand. Das Mädchen ist zwar erst 16, aber angesichts dessen, dass sie gerne erwachsen und ernst genommen sein will, erscheint sie unglaubwürdig. Und unglaubwürdig ist es eh, dass der Ort offenbar nur so vor attraktiven, sexy Kerlen wimmelt. Warum können in Büchern nicht auch mal die normalen Jungs toll sein und eine wichtige Rolle spielen?

Die Liebesbeziehung von Mia (zu der ich natürlich nichts verraten will), kam dann unerwartet und plötzlich. Das war schwer nachzvollziehen. Warum verliebt sie sich so schnell in diese Person, wenn sie vorher schon von 2-3 anderen hübschen männlichen Kandidaten schwärmt? Das hätte ruhig etwas ausführlicher werden können und die anderen Schwärmerein dafür etwas kürzer.

>>Er mochte die durchdringenden Blicke nicht. Seine Blicke umkreisten mich wie ein Satellit - ein leuchtender, schöner Satellit.<< S. 39

Hinzu kommt, dass anfangs gesagt wird, die Schule sei für besondere Menschen und Mia daraufhin hofft, sie seien wie sie. Dann erfährt sie von den Wächtern. Es wird jedoch nie gesagt (oder ich hab es komplett überlesen), ob jeder Wächter etwas besonderes kann oder wie diese Menschen sonst dazu ausgewählt werden. Mia fragt auch nur Keon, ob dieser auch Gefühle sehen kann wie sie und als er verneint, blendet sie diese Frage gegenüber anderen komplett aus. Weil sie nicht auffallen will. Aber anfangs weiß sie doch noch kaum etwas über die Wächter oder die Schule. Wäre es da nicht natürlich, zu ergründen, warum diese Personen alle besonders sind? Warum sie an die Schule gehen? Ob es normal ist, dass sie Gefühle sehen kann? Ich hätte an ihrer Stelle zumindest Raphael damit zu Tode gelöchert.
Etwas irritierend fand ich auch, dass gleich zu Beginn gesagt wird, die Schule habe etwa 50 Schüler, aber tatsächlich erwähnt werden vielleicht sechs davon. Der Rest nimmt scheinbar nie am Unterricht teil? Jedenfalls werden die erst zum Ende des Buches ab und zu mal erwähnt. Dabei wäre es ja nicht schwer, die in einem Nebensatz mal einzubauen.

Etwas positives noch zum Schluss: Das letzte Kapitel wurde dann endlich doch recht spannend und das Ende weckte doch die Neugier in mir wie es weitergeht. Vielleicht sehe ich also darüber hinweg, dass mir der Großteil des Buches nicht so gut gefallen hat wie erwartet und lese auch Band 2. Aber das entscheide ich erst, wenn sich die Gelegentheit dazu gibt, zwischen neuen Büchern zu entscheiden. ;-)


Fazit: Potential für ein gutes Buch ist vorhanden, aber es wird sich zu sehr in den hübschen Männern und dem Training der Wächter verloren. Man hätte den Inhalt auch locker auf weniger Seiten und spannender darstellen können. Das Ende regt dennoch zum Weiterlesen an.


Bewertung: 

Dienstag, 6. Oktober 2015

[Gemeinsam lesen] #12 - Felidae


"Gemeinsam lesen" ist eine Aktion von Schlunzenbücher, die ursprünglich von Asaviels Bücherallerlei begonnen wurde.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?



Ich lese aktuell "Felidae" von Akif Pirinçci und bin auf Seite 91 von 278.

>>Francis, der samtpfotige Klugscheißer, ist neu im Revier. Als er bei seinem ersten Erkundungsspaziergang auf einen grausam zugerichteten toten Artgenossen stößt, ist ihm klar, daß hier sein Intelligenzquotient gefordert ist. So rollt sich vor dem Leser mit katzenartiger Geschwindigkeit eine Geschichte von serienmäßigen Morden und religiösen Sekten, von Computern und rolligen Katzen, von Wahnideen und Ommipotenzphantasien... Eine Tierfabel, die in einem spannenden und furiosen Finale menschlich-moralische Abgründe enthüllt.<< (Quelle: Amazon.de)

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

>>Pascal berührte einen der Funktionsknöpfe, die sich am oberen Teil der Tastaur befanden.<<

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

"Felidae" ist ja so ziemlich DER Klassiker unter den Katzen-Krimis und ich hatte schon seit Jahren vor, ihn endlich zu lesen. Und bisher bin ich wirklich angetan. Francis ist so liebenswert in seiner Klugscheißer-Art und seinen Gedanken gegenüber seinem "menschlichen Lebensgefährten". Und der Fall ist in bester Krimimanier gehalten und spannend. Die anderen Katzen sind auch echt klasse und so verschieden wie es manch anderem Buch nichtmal die Hauptcharaktere wären. ;) Und geschrieben ist es auch echt super, sehr intelligent mit viel Humor. Ich habe bisher absolut gar nichts auszusetzen und würde gerne sofort weiterlesen (aber Geldverdienen muss ich ab und zu ja auch mal. :'D).

4. Gibt es einen Buchcharakter, der dir so auf die Nerven gegangen ist, dass du ihn am liebsten aus dem Buch gezerrt hättest, um ihm eine runter zu hauen?

Hm, joa, das gab es mit Sicherheit schon einmal. Allerdings fällt mir gerade kein konkretes Beispiel ein... :/ Ein Charakter, der mir richtig auf die Nerven geht, muss schon wirklich furchtbar ätzend sein. Und dann neige ich auch eher dazu, ein Buch nicht weiterlesen zu wollen.


Was lest ihr gerade?
Und wolltet ihr schonmal einem Buchcharakter eine runterhauen, weil er so nervig war? Lasst es mich wissen, vielleicht fallen mir dann auch konkrete Beispiele ein. ;)

LG Alica

Montag, 5. Oktober 2015

[Dieses Buch bleibt im Regal] #4


"Dieses Buch bleibt im Regal" ist eine Aktion von Damaris liest, die aktuell alle zwei Montage stattfindet. Es geht darum, Bücher vorzustellen, die man niemals hergeben würde. :)
Die Entscheidung fällt da gar nicht so leicht, denn obwohl ich eigentlich nur die Bücher behalte, die ich wirklich gerne gelesen habe und mit Sicherheit irgendwann wieder lese, habe ich mittlerweile einige angesammelt.


Diese Woche möchte ich euch diese Buchreihe vorstellen:

"Die Hüter der Zeit"-Trilogie von Marianne Curley
>>Der junge Ethan führt ein Doppelleben: Einerseits sitzt er ganz normal im Geschichtsunterricht, andererseits aber hat er magische Fähigkeiten, von denen niemand etwas ahnt: Ethan ist ein Hüter der Zeit. Die Hüter der Zeit schützen die Welt vor der Göttin Chaos und ihrem finsteren Orden. Diese böse Macht versucht immer wieder, die Geschichte und die Geschicke der Menschen zu lenken. Ethan macht seine Sache so gut, dass er für die Zeithüter Isabel ausbilden dart. Sie erweist sich als größere Hilfe, als Ethan es jemals erhofft hätte: Denn die Göttin Chaos holt zum großen Schlag aus und schickt eine besonders gefährliche Kreatur in den Kampf, den Riesen Marduke.<< (Quelle: Amazon.de) 

Ich habe die Reihe damals, als ich so 15/16 war, gelesen bzw. verschlungen (ist ja auch ein Buch, das sich an Jugendliche richtet). Das ist jetzt zwar schon 10 Jahre her, aber ich verbinde mit der Reihe nach wie vor nur positive Gefühle. Ich sollte sie vielleicht re-readen, um festzustellen, ob sie mir immer noch gefällt. ;)
Jedenfalls waren die Charaktere in der Reihe so unglaublich toll beschrieben und liebenswert und lebendig, dass ich nach wenigen Seiten richtig von der Geschichte gefesselt war. Und wenn mich meine Erinnerungen nicht täuschen, waren auch die "Bösen" nicht einfach böse, sondern handelten nachvollziehbar. Doch vielleicht täusche ich mich da auch...? Ist wie gesagt schon ein paar Jährchen her. ;)

Da die Reihe mittlerweile schon recht alt ist, bekommt man sie äußerst preiswert, aber auch nur noch gebraucht. Vielleicht hat der ein oder andere ja Lust bekommen, sie auch zu lesen. ;)


Liebe Blogger, dies ist eine Mitmachaktion von Damaris liest. Du möchtest ebenfalls ein besonderes Buch, das niemals aus deinem Regal auszieht, auf deinem Blog vorstellen und es damit deinen Lesern empfehlen? Dann ...
SEI DABEI!
(die Aktion findet, bis auf Weiteres, jeden zweiten Montag statt)
  • Verwende das Dieses Buch bleibt im Regal-Banner, und verweise damit auf den Ursprungsblog, damit die Aktion Wiedererkennungswert hat.
  • Wenn du magst, hinterlasse Damaris deinen Beitragslink als Kommentar, dann können interessierte Leser und ich zum Stöbern kommen.
  • Mach mit, oder auch mal nicht. Am Aktionstag oder später - ganz egal. Die Aktion ist jedes Mal freiwillig. Sie soll gemeinsam Spaß machen und ggf. den Austausch anregen.

Sonntag, 4. Oktober 2015

[Rezi] Dieser eine Moment



~Inhalt~

Jan war nur eine Sekunde unaufmerksam – und verursacht einen Unfall, bei dem eine junge Frau schwer verletzt wird. Er flüchtet, aber er findet keine Ruhe. Schließlich spürt er die Frau, Catrin, im Krankenhaus auf – sie ist erblindet … Monate danach trifft er Catrin zufällig wieder. Doch Jan wagt nicht zu sagen, wer er ist. Sie kommen sich näher und plötzlich begreift Jan, was in seinem Leben wirklich fehlt: Wider alle Vernunft brechen die beiden aus dem Alltag aus und lassen sich in den Rausch einer bedingungslosen Liebe fallen.
Eine beeindruckende Roadstory über Schuld und Sinnsuche – und eine leise, eindringlich und wunderschön erzählte Liebesgeschichte. (Quelle: www.beltz.de)

~Herkunft und Aufmachung~

Das Buch habe ich vor einigen Wochen bei der "Dieses Buch bleibt im Regal"-Aktion von Damaris liest entdeckt. Und die liebe Cindy von Kumos Buchwolke bekam das mit, als sie es sich selbst gekauft hat. Und siehe da - kurze Zeit später liegt es dank ihr auch in meinem Briefkasten. :3

Es handelt sich um ein recht dünnes Büchlein, was ich ganz ungewohnt fand. XD
Das Cover gefällt mir sehr gut - es strahlt Leichtigkeit aus. Ich finde es angesichts des männlichen Protagonisten aber etwas unpassend, ein Mädchen in den Mittelpunkt zu stellen.
Im Innern ist die Schrift groß - man bekommt auf den ohnehin wenigen Seiten also auch nicht allzu viel Text. Daher lässt er sich sehr schnell lesen. Zu dieser Geschichte passte das meiner Meinung nach auch gut.

~Eigene Meinung~

Ich weiß gar nicht, wie ich meine Gefühle für dieses Buch am besten beschreiben soll. Inhaltlich ist es keine große Sache bzw. nichts ungewöhnliches. Jan verursacht in einem Moment, in dem er sich unglaublich glücklich und leicht fühlt, einen Unfall, bei dem eine junge Frau ihr Augenlicht verliert. 

>>Er schließt die Augen, löst die Hände vom Lenker, jagt mit ausgebreiteten Armen über die Straße. Er fliegt über den Asphalt. Er teilt das dunkle Meer mit seinem Körper und schreit sein Glück heraus.<< S.11-12

Jan flüchtet und muss mit den psychischen Konsequenzen leben. Wie er immer stärker in seinen persönlichen Abgrund driftet, weil er mit der Schuld nicht klar kommt, ist sehr anschaulich und nachvollziehbar beschrieben. Ebenso die Reaktionen der Menschen, die um ihn sind. Seine Freundin Laura, die ihn einfach nicht versteht und sich von ihm abgestoßen fühlt. Seine Eltern, die kaum mitbekommen, das etwas falsch ist, weil sie in ihren eigenen kleinen Problemen gefangen sind. Seine Schwester Maya, die zu jung ist, um sich ernsthaft Sorgen zu machen.
Alle vorkommenden Charaktere, selbst wenn sie nur einen kurzen Auftritt haben, wirken sehr authentisch und real. Das lässt einen als Leser die Geschichte richtig erleben. Man fühlt mit Jan mit, kann verstehen, wie er sich fühlt. Möchte ihn manchmal auch schütteln und ihn anschreien, dass er sich zusammen reißen soll, dass er sein Leben nicht einfach als unsinnig abstempeln soll.
Dabei ist alles in einem leicht poetischen, wehmütigen Schreibstil verfasst. Ich fühlte mich selbst des öfteren von den Worten berührt und kurz vor dem Ende gibt eine Stelle, die mir wirklich sehr gut gefallen hat, weil sie so schön war. :)

Das alles mag jetzt so klingen, als könnte das ein 5-Sterne-Buch werden - aber irgendwie bin ich dazu nicht bereit. Ja, das Buch hat mir sehr gut gefallen. Und ja, es ist sehr schön geschrieben.

>>Ab jetzt wird, was sie sieht, nur noch Erinnerung sein. Verschwimmende Bilder, sich auflösende Konturen. Oder Vorstellung, ein ausgemaltes Leben.<< S.40
Aber vom Inhalt her... Die Grundhandlung ist nunmal nichts wirklich außergewöhnliches, nur die Umsetzung ist besser gelungen als anderswo. Vielleicht bin ich einfach nur etwas enttäuscht, das es nicht so ausging, wie ich gehofft habe. Der Anfang gefiel mir von der Konstellation her sehr gut und so hätte ich mir auch das Ende gewünscht, doch Jan beschreitet einen anderen Weg. Irgendwie fand ich das zu erzwungen, obwohl das Buch ja Leichtigkeit vermitteln soll. Ich weiß echt nicht, wie ich das besser ausdrücken soll. :/ Wer das Buch liest, versteht es ja vielleicht. Und vielleicht finde ich irgendwann noch bessere Worte. Wobei das, ohne zu spoilern, wirklich schwer werden dürfte...


Fazit: Wunderbar geschrieben, mit einem Hauch Poetik und voller Gefühle, die den Leser erreichen. Doch inhaltlich überzeugt es mich nur zu 80 %.


Bewertung: 
★★★★☆

Donnerstag, 1. Oktober 2015

[Monatsrückblick] September 2015

Eine neue, kleine Kategorie von mir. :) Ich werde für jeden Monat eine kleine Zusammenfassung bringen, die alle relevanten (?) News enthält. Vielleicht hilft das dem ein oder anderen, sich besser auf meinem Blog zurecht zu finden bzw. Neues zu entdecken. ;)

Starten wir mir dem September 2015!


~Gelesen~

1.) Die Eisfestung - Jonathan Stroud -> Rezi
2.) October Daye - Winterfluch - Seanan McGuire -> Rezi
3.) Rauklands Blut - Jordis Lank -> Rezi
4.) Krieger des Lichts - Nihil fit sine causa - Jasmin Romana Welsch -> Rezi folgt
5.) Dieser eine Moment - Christoph Wortberg -> Rezi


~Neuzugänge~

Dieser eine Moment - Christoph Wortberg


~Blogneuerungen~

  • Ich habe endlich meine Rezensionsübersicht etwas bearbeitet und das ABC als Überschriften eingefügt. Irgendwann will ich das noch etwas schicker machen, aber so ist es schomal übersichtlicher als vorher.
  • Ich habe mich für die Winterlesechallenge von Bookwormdreamers angemeldet, die ab heute (01.10.) startet. Mal sehen, wie viel ich schaffe. Zu zwei der Themen hab ich schonmal kein Buch vorliegen und ob ich zusätzlich dazu noch die Monatsaufgaben schaffe... ist zu bezweifeln. Aber ich bin motiviert. ;)
  • Meine Rezis habe ich optisch auch etwas aufgehübscht. Ein bisschen was könnte man immer noch verbessern, mal sehen, wann ich dazu komme.


~Sonstiges~

Ich hatte eine Woche Urlaub und habe das genutzt, um 5 Tage meine Eltern in Dänemark zu besuchen und 5 Tage mit meinem Freund nach Sachsen-Anhalt zu fahren. Dänemark war sehr schön, trotz schlechtem Wetter. In Sachsen-Anhalt durften wir in einem alten Bauernhaus wohnen, das zum Teil der Patentane meines Freundes gehört. Das war leider nicht wie erwartet... :/ Das Haus war kalt und die meisten Räume sehr renovierungsbedürftig. Zudem lag es nicht wie angepriesen schön einsam am Ortsrand sondern mitten drin. Der Garten war mega zugewachsen. Und dazu bis auf einen Tag Regen. Wir haben trotzdem versucht, das beste draus zu machen und haben uns u.a. Salzwedel angesehen. Eine sehr schöne kleine Stadt, sehr zu empfehlen. :)
Immerhin habe ich in der Woche fast 3 Bücher lesen können - ein kleiner Rekord für mich, weshalb diesen Monat auch relativ viele Bücher vom SuB verschwunden sind.

Viel mehr gab es jedoch nicht. Für meine anderen Hobbies war kaum Zeit. :/


Und wie war euer September? Habt ihr geschafft, was ihr wolltet? Habt ihr ein paar schöne Lese- oder Reisetipps? Immer her damit! ;) 

LG Alica