Dienstag, 20. Juni 2017

Mein SuB kommt zu Wort #1

Heute mache ich zum ersten Mal bei "Mein SuB kommt zu Wort" von Annas Bücherstapel mit! Ich verfolge die Aktion schon eine ganze Weile, weil ich sie echt witzig finde. Selbst habe ich aber bisher nie mitgemacht, da mein SuB recht klein ist (eBooks nicht mitgezählt). Cindy von Kumos Buchwolke hat mich dann aber letztens darauf aufmerksam gemacht, dass auch andere mit kleinen SuBs mitmachen. Also ist mein SuB heute mal dabei!

Und nun hat er das Wort. ;)

Frage 1: Wie groß/dick bist du aktuell (Du darfst entscheiden, ob du nur Print oder eBook & Print zählst)?
Ich zähle aktuell 15 Print-Bücher. Bei den eBooks hat meine Besitzerin nicht so den Überblick, da sie erst seit zwei Wochen einen Kindle besitzt, vorher aber über ihr Smartphone und die KindleCloud schon einige eBooks gesammelt und gelesen hat. ;)

Frage 2: Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel!
Die drei neusten Bücher sind die folgenden:


Es kommen nicht so oft neue Bücher dazu, worüber ich ganz froh bin. ;) Und weil meine Besitzerin im Mai umziehen musste, hatte sie kaum Zeit für Bücher...
"The U-Files" ist sogar noch aus dem April!
"Tales from the Shadowhunter Academy" und "Horrorstories" kamen Anfang Juni dazu. Alle drei sind bisher noch ungelesen, aber hoffentlich werden sie bald von mir "befreit". ;)

Frage 3: Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?
Meine Besitzerin liest schon seit drei Wochen an "Late Eclipses" von Seanan McGuire. Da es auf Englisch ist, braucht sie immer etwas mehr Konzentration zum Lesen als üblich und kommt nicht ganz so schnell voran. Außerdem hat sie zwischendurch für eine Leserunde noch das eBook zu "Phoenix - Tochter der Asche" von Ann-Kathrin Karschnick gelesen. Die Rezension dazu folgt in den nächsten Tagen.

Frage 4: Lieber SuB, bei welchem Buch denkst du, hat dein Besitzer so hohe Erwartungen, dass das Buch deswegen noch ungelesen ist und warum sind die Erwartungen so hoch? (Hype-Buch, Lieblingsautor, Reihenabschluss, etc.)
Das ist eine gute Frage... Generell sind kaum Bücher lange auf mir, aber bisher ungelesen - weil hohe Erwartungen plus sehr dickes Buch zusammenkommen - ist "Die blendende Klinge" von Brent Weeks. Es handelt sich um einem 2. Teil einer Reihe, dessen Teil 1 meine Besitzerin vor ein paar Jahren sehr begeistert hat. Nun ist sie aber besorgt, dem Buch nicht genug Aufmerksamkeit (weil Zeitmangel) schenken zu können und dass der Band vielleicht nicht mit dem ersten mithalten kann. Da die Reihe aber schon 5 Bände hat, sollte sie es wirklich langsam lesen! (Hopp, hopp!)

Montag, 12. Juni 2017

[Rezi] Alice - Follow the white...

~Inhalt~
Alles beginnt mit Bettys Beerdigung, wegen der der Unterricht an Miss Yorks Schule ausfallen muss: Auf einmal stört Zoey die Zeremonie, schießt mehrfach auf den Sarg und verschwindet, als wäre nichts gewesen. Doch wenig später steht Betty aus ihrem Sarg auf und macht sich auf die Suche nach ihrer postmortalen Mörderin. Sie findet Zoey und macht mit ihr kurzen Prozess. Ihre besten Freundinnen Alice und Chloe finden Betty, während sie sich noch über die Leiche beugt. Eigentlich müssten sie Betty verpfeifen, doch schnell beschließen die drei Freundinnen, gemeinsam Hals über Kopf zu flüchten.
Fragen über Fragen bleiben jedoch zurück, wie zum Beispiel, warum Zoey nicht mit echter Munition geschossen hat, die auch Untote zur Strecke bringen kann. Warum ist Betty noch relativ normal, zumindest für eine Untote? Was hat es mit Alice' Spiegelsicht auf sich? Und wohin will sie das verdammt mürrische, weiße Kaninchen mit der Armbrust und dem Welten-Chronografen führen?
Eine rasante Achterbahnfahrt hinein in den Kaninchenbau und durch die Welt zwischen den Märchen, der realen Fiktion, jeder Menge Popkultur und der raffinierten Idee, dass es auch so hätte erzählt werden können, wenn die Erzähler vor ein paar hundert Jahren ein bisschen mehr schwarzen Humor gehabt hätten. (Quelle: Papierverzierer)


~Meine Meinung~

"Alice - Follow the white" ist eine etwas andere "Alice im Wunderland"-Interpretation, die vorwiegend Elemente aus der bekannten Geschichte einpflegt, aber auch viele Märchengestalten auftauchen lässt.
Die Handlung beginnt in der "realen" Welt in einer unbekannten Zeitepoche zu Beginn der Elektrizität. Die drei Protagonistinnen Alice, Betty und Chloe - alle mit besonderen Fähigkeiten und daher an Miss Yorks Schule - gelangen kurz nach Beginn durch den Kaninchenbau hinter Ethan, dem "Spionage-Hasen" hinterher, in das Spiegel-Dämmer-Land, was der Alice-im-Wunderland-Welt entspricht. Es geht darum, das Heilmittel für die "Zombie-Krankheit" zu finden, an der auch Betty erkrankt ist. Auf ihrem Weg gesellt sich der Meisterdieb Garreth zu ihnen und sie gelangen nach etwa der Hälfte des Buches in das Märenland, wo die verschiedenen Märchenelemente untergebracht werden.
Das klingt alles recht verworren? War es leider auch.

Der Beginn des Buches konnte noch überzeugen. Der Einstieg mit dem Tagebucheintrag von Betty, in dem sie berichtet, dass sie Zoeys Gehirn gegessen hat, war unterhaltsam und machte neugierig auf die Handlung. Auch die Flucht ins "Wunderland" und die ungewöhnlichen Gestalten dort sowie das Rästelraten, was es mit der Krankheit auf sich hat und wo das Heilmittel zu finden sein könnte, waren spannend und witzig. Der überaus sarkastische Humor der Story war gut integriert und machte Spaß zu lesen.
Doch sobald es ins Märenland ging, verlor die Handlung für mich sehr an Spannung und Überzeugungskraft. Das Märenland war eigentlich unnötig und der wichtigste Part der Handlung - wie das Heilmittel gefunden wird - wurde praktisch ausgelassen, da Alice nicht dabei war. Dazu muss erwähnt werden, dass "Alice - Follow the white" abwechselnd aus der 3. Person "Alice" und den Tagebucheinträgen von Betty geschrieben ist. Wenn Alice also nicht dabei ist, erfährt man die Handlung nur als Tagebucheintrag. Und leider gefielen mir Bettys Tagebucheinträge überwiegend gar nicht. Sie waren zäh, voller Wiederholungen und Fragen wurden gefühlt 100mal aufgeworfen, aber fast nie beantwortet. Ich habe Bettys Kapitel zum Ende hin nur noch überflogen und trotzdem nicht das Gefühl gehabt, etwas zu verpassen.
Auch sonst wurden Fragen ständig aufgeworfen, sowohl Alice als auch Betty haben ständig darüber schwadroniert, was los ist, was dies soll, was jenes soll. Dadurch ging der Handlungsfluss total verloren. Fragen stellen ist in Ordnung, aber nicht in diesem Ausmaß! Und dann sollten bitte auch irgendwann auf alle Fragen antworten gefunden werden. Stattdessen wurde sehr vieles einfach in den Raum geworfen - was es damit genau auf sich hatte, blieb aber bis zu Ende schleierhaft.

Es erschien leider einfach so, als hätte die Autorin zum Ende hin die Motivation verloren und es nur noch schnell zuende schreiben wollen. Sehr schade, denn der Beginn war wirklich klasse!

Auch die Charaktere hatten Potential. Besonders Chloe mochte ich mit ihrer frechen, vorlauten Art. Sie war für mich die "wahre" Protagonistin. Alice bleibt dagegen blass und hatte überhaupt nichts an sich, was sie interessant gemacht hätte. Ihre Fähigkeit hat sie ihr Leben lang verdrängt und dann kommt sie plötzlich trotzdem total schnell damit klar? Unglaubwürdig. Betty gefiel mir - von ihren zähen Tagebuchtexten abgesehen - auch besser als Alice. Sie ist ein Mädchen der Taten und kommt mit ihrem neuen Dasein erstaunlich gut zurecht. Die Nebencharaktere hatten leider kaum Ecken und Kanten und waren vorwiegend Mittel zum Zweck.

Was noch positiv hervorzuheben ist, ist der bildhafte Schreibstil, der sich sehr flüssig liest.

Fazit: Interessanter Einstieg in eine etwas andere Alice-Geschichte, die leider ab der Hälfte stetig an Spannung verliert.

Mittwoch, 7. Juni 2017

[Rezi] Der Sommer der Schildkröten

~Inhalt~

Catherine lernt die berühmt-berüchtigte Senatorentochter Skye kennen und ist von ihr fasziniert. Doch als ihre beste Freundin Susannah und Skye aufeinandertreffen, ist schnell klar, dass Catherine sich zwischen beiden entscheiden muss. Ergreifend und schön erzählt Nina de Garmont von dem Schmerz des Erwachsenwerdens, von der Zerstörung und Vergebung, die einem großen Verrat folgen. (Quelle: Klappentext)

~Meine Meinung~

Ich stellte mir vor, dass wir selbst nach einer jahre- oder jahrzehntelangen Trennung nie mehr brauchen würden als eine kurze Begrüßung um einander wieder nah zu sein.

Das Buch war ein Spontankauf und ich hatte ehrlich gesagt nicht viel erwartet: eine leichte Sommerlektüre, ohne viel Tiefgang.
Doch "Der Sommer der Schildkröten" hat mich komplett überrascht. Die Geschichte um Catherine und Skye ist alles andere als oberflächlich. Es geht um Freundschaft, Liebe, Verrat, Vergebung. Auch mit ernsten Themen wie Drogen oder Fremdgehen wird authentisch umgegangen. Kein erhobener Zeigefinger, der den Leser pausenlos darauf aufmerksam macht, was man als Teenager (und auch sonst) nicht tun sollte. Stattdessen leben Catherine und Skye ihr junges Leben mit allem, was man ausprobieren kann - auch wenn natürlich nicht alles ungestraft bleibt. 
Besonders Skye ist eine besondere Protagonistin. Sie ist behütet aufgewachsen, war immer die brave Senatorentochter, die nett lächelnd in die Kameras gewunken hat. Doch hinter dieser Fassade ist sie ständig auf der Suche nach einem Sinn, nach Abenteuern. Sie testet ihre Grenzen konsequent aus, scheut auch Opfer nicht. Sie wirkt regelrecht selbstzerstörerisch und hat trotzdem einen Charme, dem man sich nicht entziehen kann. Catherines Faszination für Skye war nur allzu gut nachvollziehbar. Und auch, dass andere Freunde von Catherine das anders sehen, teilweise richtiggehend eifersüchtig auf den Einfluss sind, den Skye ausübt.
Catherine lässt sich mitziehen, macht viele von Skyes verrückten Ideen mit und fühlt sich dadurch sowohl frei und stark als auch verloren. Sie weiß, dass nicht alles, was Skye tut, gut enden wird. Doch sich ihrem Einfluss entziehen? Das schafft Catherine kaum.

Neben der Freundschaft zwischen den beiden, die selbstverständlich und innig bleibt, ist ein größeres Thema die Politik. Denn natürlich bleibt nicht unerwähnt, dass Skyes Vater Senator ist. Er nutzt Skyes verrückte Taten des Öfteren, um sich selbst in ein besseres Licht zu rücken. Es kommt gut rüber, wie wenig eigenständig Politiker handeln können. Dass sie stets im großen Ganzen denken und handeln und Kompromisse eingehen müssen.

Als Politiker muss man immer faule Kompromisse eingehen. Das ganze System ist korrupt, und wenn man es verändern will, muss man Teil des Systems werden und sich auch korrumpieren lassen.

Zwischendrin wurde das Buch kurz etwas langatmig, als es vor allem um Catherines Reittraining und ihren Wunsch, die Meisterschaft zu gewinnen, ging.
Doch das Ende konnte dann noch einmal richtig überzeugen und hat mich sowohl überrascht als auch betrübt zurückgelassen.

Die Endlichkeit - es ist jedes Mal ein Schock, wenn sie einem bewusst wird. Man kann sich nicht daran gewöhnen.

Fazit: Ein Buch, das mich überraschen und überzeugen konnte, obwohl ich es nie erwartet hätte. Man vermisst, genau wie Catherine, Skyes Gegenwart sehr schnell, wenn man das Buch zuklappt.

Mittwoch, 31. Mai 2017

[Monatsrückblick] Mai 2017

Seit heute habe ich wieder Internet!!! Und deshalb gibt es direkt meinen kleinen Rückblick auf den Mai. :)

Wegen Umzug, Jobbeginn und allerhand anderer Komplikationen [Smartphone kaputt, noch keine Waschmaschine, Meerschweinchen krank und alte Wohnung noch nicht fertig renoviert plus da gab es in meiner Abwesenheit einen Feueralarm, der sich als Fehlalarm des Rauchmelders herausstellte, aber dazu führt, dass ich bei der Polizei einen neuen Wohnungsschlüssel abholen muss... Wohne jetzt ja so um die Ecke, dass das kein Problem darstellt, überhaupt nicht... -.-""] kam ich so gut wie gar nicht zum Lesen und habe nur 2 Bücher diesen Monat geschafft... :/ Und vermutlich ändert sich das im Juni auch noch nicht so sehr. Dafür ist noch zu viel zu erledigen und ich kann mich aktuell noch nicht richtig darüber freuen, einen neuen Job zu haben (bisher ist er auch nur besser als vorher, aber nicht so gut wie erhofft). Dafür geht zu viel schief. >.> Aber egaaal, ich habe mir vorgenommen weniger zu meckern. :'D


Also dann, meine beiden gelesenen Bücher:




Der Sommer der Schildkröten von Nina de Garmont:

Das Buch war ein Spontankauf im EuroShop, da der Inhalt interessant klang. Ich hatte es bereits im April begonnen und es Anfang Mai beendet. Die Story schwankt in der Spannung ziemlich, konnte mich insgesamt aber überzeugen. Positiv war, dass bei Themen wie Drogen, Verrat oder Fremdgehen nicht mit dem belehrenden Finger gezeigt wurde, sondern es wurde einfach erzählt und wirkte dadurch sehr authentisch. Am Ende kann man sich als Leser anhand der geschilderten Konsequenzen selbst eine Meinung zu den Themen bilden. Ein Buch voller Grauzonen, ohne schwarz und weiß.
[4 Flämmchen - Rezension folgt]









Bezwungen von Teri Terry:

Der Abschlussband der Slated-Trilogie gefiel ganz gut, aber richtig überragend war er auch nicht. Ein besseres Ende als bei manch anderer Trilogie, aber nicht richtig fesselnd. Und zum Ende hin war mir vieles zu halbgar gelöst.
[3,5 Flämmchen - Rezension folgt]






Daneben habe ich zwei Hörbücher, ein eBook und ein Print begonnen. Bei Hörbüchern und eBooks geht es dank kaputtem Smartphone aber erstmal nicht weiter... :(

Samstag, 20. Mai 2017

[Geplauder] Umzug und Co

Hallo ihr Lieben,

mal ein kleines Lebenszeichen von mir. (Ist überhaupt wem aufgefallen, dass es die letzten Tage/Wochen eher ruhig hier war? :'D)

Letztes Wochenende bin ich von Grevesmühlen nach Lehrte umgezogen, wo ich seit Montag im neuen Job arbeite. Bisher ist alles gut, aber nach nur einer Woche ist es schwer zu sagen, ob es so ist, wie ich es mir vorgestellt habe. Vor allem da meine Wohnung noch chaotisch ist (wo waren all die Dinge nur vorher untergebracht???) und ich unter der Woche jeden Abend einiges zu erledigen hatte. Richtig Ruhe hab ich bisher also noch nicht.
Und ich habe erst ab dem 31.05. Internet in der neuen Wohnung (jetzt bin ich grad zu Besuch bei meinen Eltern) und vorher wird nichts neues hier veröffentlicht werden. Ich hatte im ganzen Umzugsstress keine Zeit, irgendwas vorzubereiten und weiß auch jetzt kaum, wo mir der Kopf steht. >.<
Zu allem Überfluss hat mein Smartphone den Geist aufgegeben, sodass ich vorerst wieder altmodisch ohne internetfähiges Handy unterwegs bin... So ganz ohne Internet kommt man sich schon seltsam abgeschottet vor. XD Aber es tut irgendwie auch gut. Nicht immer bei FB herumhängen oder seine Zeit beim Durchstöbern von Instagram verschwenden. (Nur ungünstig ist es, dass ich meine eMails ohne Internet nicht abrufen kann, was gerade bei all den Dingen, die wegen dem Umzug zu regeln sind, nervt.)

Ach ja, und meine alte Wohnung muss ich auch noch zuende renovieren und putzen. Das hatte ich vorher nicht mehr geschafft, weil die Wände einfach mal mega ätzend zu streichen sind. Ich bauchte einen ganzen Farbeimer für ein Zimmer, weil die Tapete so unfassbar schlecht Farbe aufnimmt. :( D.h. ich darf in den nächsten Wochen noch einige Wochenenden zurück nach Grevesmühlen fahren. Darauf hab ich echt so gar keinen Bock. :(

Also, wenn ich endlich wieder dauerhaft Internet habe, gibt es auch wieder Rezensionen (sooo viele stehen aktuell eh nicht an, hatte auch kaum Zeit zum lesen). :)

LG Alica

PS.: Mal random was niedliches zum Angucken. :P
video

Montag, 8. Mai 2017

[Rezi] Cassia & Ky - Die Ankunft (Hörbuch)

~Inhalt~
[Der Klappentext ist nicht korrekt, daher fasse ich hier mal selbst zusammen.]
Um sich der Erhebung anzuschließen, müssen Cassia und Ky sich trennen und in verschiedene Städte gehen. Während Ky zum Piloten ausgebildet wird, arbeitet Cassia für die Archivare. Als sich eine Seuche ausbreitet, nutzt der Steuermann die Chance, sich Erkennen zu geben und die Erhebung offen gegen die Gesellschaft einzusetzen. Wird nun alles besser?

~Meine Meinung~
Der letzte Teil der "Cassia & Ky"-Trilogie wird aus der Sicht von Cassia, Ky und Xander erzählt. Der Sprecher von Xander passt dabei echt gut, wie ich finde, auch wenn er vielleicht etwas zu erwachsen klingt. Über die ersten beiden Teile hinweg hat man sich ja schon eine Stimme für Xander ausgemalt und er kommt bei mir recht nah an meine Vorstellung heran. Auch die Sprecher von Cassia und Ky machen weiter einen guten Job und lassen die Handlung lebendig wirken.

Nachdem Cassia, Ky und Indie am Ende von Teil 2 getrennt wurden, um der Erhebung an unterschiedlichen Orten zu dienen, beginnt auch Teil 3 damit, wie sich jeder auf seine Art nützlich macht. Wobei Ky und Indie schon bald gemeinsam als Piloten arbeiten dürfen, während Cassia für die Archivare als Händler tätig ist. Xander hingegen arbeitet als Arzt, während sich eine Seuche immer weiter ausbreitet.
Und damit wären wir beim Hauptinhalt des Bandes: Die Seuche. Alles dreht sich darum, woher sie stammt, wie man sie heilen kann und was dabei alles schief geht. Während Xander miterlebt, wie immer mehr Personen erkranken, erfahren Cassia, Ky und Indie nur langsam von der Bedrohung und ihrem Ausmaß. Und genau das zieht sich einfach viel zu zäh dahin. Es passiert lange Zeit kaum etwas nennenswertes, weshalb ich für das Hörbuch auch fast ein Jahr gebraucht habe. Die Motivation, weiterzuhören, fehlte einfach zu oft.
Die Erhebung wächst währenddessen und etwa ab 1/3 der Handlung gibt es den ersten "Höhepunkt", bei dem ich dachte, es würde endlich spannender werden. Doch dem war nicht so. Es ging genauso langatmig weiter, obwohl endlich Potential dagewesen wäre, um Spannung reinzubringen.
Ich habe auch irgendwann aufgehört zu zählen, wie oft ich dachte, JETZT ist es bald vorbei - nur um noch weitere Stunden vor mir zu haben. Ich habe wirklich selten so oft gehofft, dass das Ende nah ist. Und das bald noch mal etwas großes passiert.
Dennoch habe ich bis zum Schluss durchgehalten und immerhin wurde ich im letzten Viertel noch etwas versöhnt. Die letztendliche Suche nach dem Heilmittel gestaltete sich interessanter und es kamen neue Charaktere dazu, die mehr Farbe reinbrachten. Verrat und Verzweiflung spielten dann auch noch eine Rolle - auch wenn Gefühle insgesamt eher mäßig rüber kamen. Massenhaft Menschen sterben in diesem Teil an der Seuche und vor allem Cassia schweift mit ihren Gedanken immer wieder ab und überlegt lieber, wo sie mehr Kunst und Poesie herbekommt, statt sich wirklich nützlich zu machen.
Auch fehlten leider einige Antworten. Vor allem was Andersland ist hätte mich wirklich interessiert. Existiert es wirklich? Ist dort alles besser? Doch das und vieles anderes wird einfach nicht weiter erläutert.

Fazit: Viel zu langatmig und an sich spannende Wendungen wurden einfach nicht ordentlich umgesetzt. Nur zum Ende hin wurde es etwas besser.

Cassia & Ky-Trilogie
   Band 1 - Die Auswahl [meine Rezension]
   Band 2 - Die Flucht [meine Rezension]
   Band 3 - Die Ankunft

Dienstag, 2. Mai 2017

[Monatsrückblick] April 2017

Der April stand ganz im Zeichen von langersehnter Veränderung! Am 03.04. bekam ich die Zusage für den neuen Job, am 10.04. hatte ich bereits meinen neuen Arbeitsvertrag und das Gespräch mit meinem aktuellen Chef. Er nahm es unerwartet ruhig auf und ignorierte mich danach erstmal einige Tage. :'D Ich war dann an zwei Wochenenden auf Wohnungssuche. Da Ostern dazwischen kam, hatte ich schon Angst, dass ich nicht rechtzeitig zum 15.05. (Arbeitsbeginn) an meinen neuen Wohnort ziehen kann, aber kurzfristig hat dann doch alles geklappt. Am 05.05. bekomme ich nun meinen neuen Mietvertrag und die Schlüssel. :)
Und wo geht es nun hin? Nach Lehrte bei Hannover! (Nicht unbedingt die schönste Ecke Deutschlands, aber immer noch 100mal schöner als Grevesmühlen...)
Da mein Freund zeitgleich seine Masterarbeit fertig schreiben musste, die ich ständig Probe las, war der Monat insgesamt echt stressig... Zum Lesen kam ich entsprechend nicht so oft.

Dennoch habe ich die folgenden 3 Bücher gelesen sowie 1 Hörbuch gehört:






Betörende Dunkelheit von Jeaniene Frost:
Der letzte Band der Reihe rund um Cat und Bones. Ich werde die beiden vermissen. Nur selten schaffen es Vampirgeschichten, mich so zu begeistern, wie dieses Paar es geschafft hat. Für einen Abschlussband war es mehr als gelungen. Viel Spannung, Drama und Action und ein paar Überraschungen.
[4,5 Flämmchen - Rezension folgt]










Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums von Sarvenaz Tash:
Auf das Buch hatte ich mich wegen der Nerd-Thematik sehr gefreut und es hat auch echt Spaß gemacht, es zu lesen und so viele verschiedene Anspielungen auf allerhand Comics und Filme zu finden. Aber irgendwie fehlte der Story das gewisse Etwas, um mich richtig mitzureißen. Das Ende war mir zur Abwechslung auch mal zu realistisch. xD
[4 Flämmchen - Rezension folgt]







...und noch ein Küsschen! von Roald Dahl:
Vor vielen Jahren habe ich "Küsschen, Küsschen", den ersten Band dieser Kurzgeschichtensammlung, gelesen. Vor zwei Jahren habe ich beide Bände dann für wenig Geld auf dem Flohmarkt erstanden und nun endlich den 2. Teil gelesen. Es waren wieder kurze Geschichten, die mal makaber, witzig oder einfach nur unterhaltsam Abgründe menschlicher Moralvorstellungen aufzeigten. Nicht alle Geschichten haben mir gleich gut gefallen (wie es bei Kurzgeschichtensammlungen meistens der Fall ist ;) ), aber insgesamt habe ich die kurze Lektüre sehr genossen.
[4 Flämmchen - ohne Rezension]



Planetenwanderer von George R.R. Martin (Hörbuch, begonnen März):
Zu dem Buch spalten sich die Meinungen und ich war unsicher, ob ich es überhaupt hören soll. Doch Aleshanees Meinung hat mich dann doch umgestimmt. Und es hat echt Spaß gemacht, die Episoden aus Tufs Leben mitzuverfolgen. Viele haben bemängelt, dass dieser ein zu anstrengender Charakter sei, aber ich fand ihn witzig (wenn auch sehr speziell) und seine Liebe zu Katzen sehr toll! Da es sich um einen Episoden-Roman handelt, fehlte ein wenig der Rote Faden und das Ende war recht offen und unbefriedigend. Wer jedoch nichts gegen Episoden-Romane und Sci-Fi hat, sollte mal reinlesen/-hören - die meisten Episoden waren echt spannend und interessant. :)
[4 Flämmchen - Rezension]