Donnerstag, 20. Juli 2017

Mein SuB kommt zu Wort #2

Zum zweiten Mal bin ich bei "Mein SuB kommt zu Wort" von Annas Bücherstapel dabei!

Und nun hat er das Wort. ;)

Frage 1: Wie groß/dick bist du aktuell (Du darfst entscheiden, ob du nur Print oder eBook & Print zählst)?
Ich zähle aktuell 19 Print-Bücher (und 29 eBooks - meine Besitzerin hat ihren Kindle mal sortiert ;-)). Seit dem letzten Monat bin ich also tatsächlich etwas mehr gewachsen als üblich.

Frage 2: Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel!
Meine Besitzerin hat sich von ihrer Mutter eine 5-bändige Reihe ausgeliehen und von einer weiteren Reihe gleich zwei Bände gekauft. Da man Reihen ja nicht trennen soll, zeige ich mal direkt alle Neuheiten. :-P Demnach wären die drei neusten Bücher/Reihen:


"One Salt Sea" und "Ashes of Honor" sind auf Englisch aus einer Reihe, die meine Besitzerin sehr gerne lese, die aber auf Deutsch nach Band 3 nicht weiter übersetzt wurde... :/
"Zur Hölle mit Bridget" war ein Überraschungsbuch aus der "Let's SWAP"-Gruppe auf FB.
Und die fünf Bände von Andrzej Sapkowski sind die Hexer-Reihe, zu der auch die Videospiele ("The Witcher" erschienen sind. Auf alle Bücher freut meine Besitzerin sich schon sehr!

Frage 3: Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?
Zuletzt haben mich die "U-Files" verlassen, eine Einhorn-Anthologie aus dem Talawah Verlag. Das Buch war bei der letzten "Mein SuB kommt zu Wort"-Aktion als Neuzugang dabei. Eine Rezension gibt es noch nicht, da meine Besitzerin ziemlich mit ihren Rezensionen hinterher hinkt *tse*. Aber ich kann ja mal verraten, dass ihr das Buch sehr gemischt gefallen hat. Bei 23 Kurzgeschichten können ja auch nicht alle gleich gut gefallen. ;-)

Frage 4: Lieber SuB, vor einem Jahr fragte ich nach deinen 3 ältesten SuB-Leichen: Sind sie immer noch ungelesen oder haben sie es mittlerweile in die Reihe der Gelesenen geschafft? Und an alle, die damals noch nicht dabei waren: Welche sind eure 3 ältesten SuB-Bücher?
Vor einem Jahr war ich noch nicht dabei, daher schaue ich mal, welche drei Bücher am längsten auf mir liegen... Oh, die Bücher sind mittlerweile alle aus diesem Jahr. Das zählt doch nicht wirklich als lange ungelesen, oder? ;-)
Aber wenn doch, dann wäre es diese Trilogie, die im Januar eingezogen ist:



Kennt sie jemand? :-)
Mal sehen, ob ich bis zum nächsten Mal noch etwas abspecken kann. :D

Montag, 17. Juli 2017

[Rezi] Zombies weinen nicht

~Inhalt~
Durch einen Blitzschlag wird Maddy zum Zombie. Gut, dass auch Zombies lieben können. Weniger gut, dass es auch böse Zombies gibt, gegen die ein Kampf entbrennt…

In der verschlafenen Kleinstadt Barracuda Bay führt Maddy Swift ein ganz normales Teenagerleben – sie mogelt sich zusammen mit ihrer besten Freundin so durch die Highschool und hofft, dass sich ihr neuer Mitschüler, der gut aussehende Stamp, einmal mit ihr verabredet. Als er das dann endlich tut, ändert sich auf einen Schlag ihr ganzes Leben.
Als sich Maddy in einer Regennacht herausschleicht, um Stamp bei einer Party zu sehen, wird sie von einem Blitz getroffen und fällt in Ohnmacht. Als sie wieder aufwacht, ist sie zunächst glücklich, noch am Leben zu sein. Im Laufe der Zeit dämmert es ihr jedoch, dass sie zu dem geworden ist, was sie am meisten fürchtet: zu einer lebenden Toten, einer Untoten, einem Zombie.
So ganz ohne Herzschlag und Atem muss Maddy mithilfe ihrer neuen untoten Freunde Dane und Chloe nun erst lernen, als Zombie zu überleben. Doch dass sie für ihr neues Leben nach dem Leben dringend ein Umstyling benötigt, ist nur der Anfang all ihrer Probleme. Als an der Barracuda Bay High die Entscheidungsschlacht der drei Teenager gegen die Zerkers, die bösen Zombies ausbricht, muss Maddy ihre ganze Kraft zusammennehmen, um das zu schützen, was ihr am wichtigsten ist – als sie erkennt, was genau das überhaupt ist. (Quelle: Papierverzierer-Verlag)

~Meine Meinung~
"Zombies weinen nicht" klang von der Beschreibung und dem Cover her nach einer witzigen, etwas anderen Zombie-Geschichte - und damit lagen meine Vermutungen richtig. "Zombies weinen nicht" ist vor allem eine humorvolle Geschichte, sehr sarkastisch mit einer Prise schwarzem Humor und so einigen Zombie-Klischees, die durch den Kakao gezogen werden. Wer also lieber ernste Geschichten mag, ist hier fehl am Platz.

Die Handlung beginnt mehr oder weniger als High-School-Story mit den fast typischen Problemen: Jungs, Freundschaft, Außenseiterdasein. Maddy als Protagonistin nimmt dabei ihr Leben als eher unbeliebte Mitschülerin recht locker, steht zu ihrem merkwürdigen Hobby (Grabinschriften abpausen) und ist relativ zufrieden damit, im Schatten ihrer besten Freundin Hazel zu stehen. Bis sie Stamp trifft und die Handlung ihren folgenschweren Lauf nimmt.

Getragen wird die Handlung wie gesagt vorrangig durch den Humor, zieht sich aber stellenweise etwas in die Länge und mir fehlte ab und zu etwas der Rote Faden bzw. das Ziel des Ganzen. Auch die Charaktere sind nur oberflächlich ausgearbeitet und konnten mich nicht wirklich mitreißen.

Die Zombie-Welt ist hier nicht ganz so typisch, denn es handelt sich nicht um die übliche Massen-Seuche wie man sie bspw. aus "The Walking Dead" oder "The Last of Us" kennt, sondern um einen etwas spezielleren Fall, der mit Elektrizität zusammenhängt. So richtig logisch fand ich das nicht, aber naja, wann sind Zombies schon wirklich logisch? "Zombies weinen nicht" hatte ja auch eindeutig nicht den Anspruch, wissenschaftlich nachvollziehbar zu sein. Hinzu kommt eine "Zombie-Gesellschaftsstruktur", die mich eher an typische Vampir-Storys erinnert hat - mit Ältestenrat, guten und bösen Zombies und gewissen Regeln und Gesetzen.

Während die Handlung in den ersten beiden Dritteln von Maddys Weg in die Zombie-Welt handelt, kommt erst im letzten Drittel der wirkliche Konflikt zum Vorschein und es wird recht schnell ein actionreicher Splatter-Spaß, der mir doch etwas zu viel des Guten war (in dem Sinne, dass etwas viele Menschen sehr kurzfristig und sehr sinnlos draufgehen).

Insgesamt fand ich "Zombies weinen nicht" unterhaltsam und kurzweilig mit einer etwas anderen Zombie-Welt, die sich Zombie-Fans auf jeden Fall mal ansehen sollten.

Sonntag, 9. Juli 2017

[Rezi] Bezwungen

~Inhalt~
Kylas Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert, ihre Erinnerungen sind für immer verloren. Denkt sie. Kylas Leben ist einmal mehr in größter Gefahr, als Nico einen hinterhältigen Anschlag auf sie ausübt. Auf der Flucht vor dem skrupellosen Anführer von Free UK sucht sie Unterschlupf bei ihren Freunden von MIA. Dort kann sie mit neuer Identität untertauchen und aus dem Blickfeld der Lorder und der Terroristen verschwinden. Sich in Sicherheit wähnend, kreisen Kylas Gedanken wieder mehr um ihre Kindheit, und Stück für Stück kommen Erinnerungsfetzen an Lucy und ihre Eltern zurück. Als Kyla endlich ihre Mutter kennenlernt, erfährt sie, wer sie als Kind wirklich war. Doch wieso hat ihr Vater sie damals freiwillig den Terroristen übergeben? Und welch dunkles Geheimnis verbirgt sich hinter ihrer Familiengeschichte? (Quelle: Coppenrath)

~Eigene Meinung~
Mit "Bezwungen" endet die Trilogie rund um Kyla/Lucy/Rain/Riley und das Machtregime der Lorder. Der letzte Band war stellenweise wieder sehr spannend, aber auch etwas zu oft zäh und ohne wirklich die Handlung voranzubringen. Dennoch habe ich den Abschlussband gerne gelesen.

Man lernt im letzten Band endlich mehr über Kylas Vergangenheit, denn Kyla findet ihre Mutter und besucht sie. Schnell merkt sie, dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht und ihr vieles verheimlicht wird - besonders was ihren Vater angeht. Auch entdeckt Kyla in dem Ort, in dem sie aufgewachsen und zur Schule gegangen ist, viele Ungereimtheiten. Das alles war durchaus interessant, aber etwas zu oft trat die Handlung auf der Stelle und wirkte dann gezwungen fortgesetzt.
Es dauerte eine ganze Weile, bis endlich ersichtlich wurde, worauf der Band überhaupt hinaus laufen soll. Dann wurde es aber spannender und man wollte herausfinden, ob es nun Kyla und MIA gelingt, die Lorder zu stürzen. Sie machen dabei einige Entdeckungen, die echt krass waren und bringen sich und viele andere in Gefahr. Überraschende Wendungen gab es einige. Ein Ereignis war besonders schockierend und passte endlich wieder zu der eigentlich düsteren Grundstimmung.

Das Ende war dann leider etwas zügig und halbherzig abgehandelt, das war echt schade. Gefühlt innerhalb weniger Tage war alles Friede-Freude-Eierkuchen... Das ist echt unrealistisch und hat für mich das Ende der Trilogie etwas fade erscheinen lassen. Überhaupt war vieles an dem politischen Regime nicht so richtig logisch. Der komplette Rest der Welt wusste also nicht wirklich, was dort abging? Und niemanden hat es gekümmert? Könnte Großbritannien überhaupt so stark autark leben mit dem Lebensstandard, der in dem Buch aufgezeigt wurde? Das alles wurde überhaupt nicht näher angesprochen...

Was mich an Kyla gestört hat, waren ihren ständigen Namenswechsel. Ich hab mich hier jetzt mal auf Kyla beschränkt. Aber bis zum Ende von Band 3 hat sie insgesamt fünf Namen durch.
Ben taucht auch wieder auf und obwohl er erst eine recht wichtige Rolle einnimmt, wird er am Ende einfach in einem Satz abgehakt. Das war für mich unverständlich. Ben war immerhin einer der Sympathieträger in der Trilogie, er hätte ein besseres Ende bekommen sollen. 
Auch die Liebesgeschichte war in diesem Band nicht wirklich authentisch und es bahnte sich zwischendrin sogar eine Dreiecksbeziehung an, was eher gezwungen wirkte. Dabei gehört eine Dreiecksbeziehung nun wirklich nicht zu den Punkten, die in einer Reihe enthalten sein müssen...

Fazit: Der Abschlussband konnte leider nicht komplett überzeugen. Viele Punkte waren nur halbherzig umgesetzt, vor allem das Ende. Dennoch gab es viele überraschende Wendungen und spannende Momente! Definitiv ein kurzweiliges Lesevergnügen.

Die Slated-Trilogie [Klick bringt dich zu meiner Rezension.]
    Band 1 - Gelöscht
    Band 2 - Zersplittert
    Band 3 - Bezwungen

Samstag, 8. Juli 2017

[Rezi] Betörende Dunkelheit (Cat & Bones #7)

~Inhalt~
Ein abtrünniger CIA-Agent treibt im Geheimen einen skrupellosen Plan voran. Nur die ehemalige Vampirjägerin Cat und ihr vampirischer Ehemann Bones können noch verhindern, dass es zum offenen Krieg zwischen Menschen und Untoten kommt. Doch jedes Geheimnis, das sie aufdecken, bringt sie und ihre Freunde in noch größere Gefahr. Denn es gibt Schicksale, die schlimmer sind als der Tod. Sollten Cat und Bones versagen, wäre ein kaltes Grab für die Ewigkeit noch ihr geringstes Problem … (Quelle: Randomhouse Verlagsgruppe)

~Meine Meinung~
Im Abschlussband der Hauptreihe um das Vampirpaar Cat und Bones wird es nochmal spannend. Der Konflikt mit Dons Nachfolger Madigan hat sich bereits im vorherigen Band angebahnt und findet nun seinen Abschluss. Und das wie gewohnt mit flotten Sprüchen, die mich öfters haben schmunzeln lassen, viel blutiger Action und einer (eher kleinen) Prise Erotik.

Mir hat der Band deutlich besser gefallen als mancher anderer Teil der Reihe, aber das regelrechte Massaker zum Ende hin war dann doch etwas viel. Töten ohne Sinn und Verstand ist für Vampirgeschichten zwar irgendwie "normal", aber stößt mir in so einem Ausmaß dann doch unschön auf. Für zartbesaitete Leser definitiv nicht zu empfehlen.
Wenn man allerdings von dem Blutbad absieht war der Band spannend, kurzweilig und mit einigen überraschenden Wendungen. Die wichtigste Auflösung am Ende war zwar etwas... typisch, würde ich mal sagen und hätte nicht sein müssen, aber wirklich störend empfand ich es nicht. Es bietet immerhin einiges an Möglichkeiten für weitere Bände aus dem Universum.
Ansonsten erinnerte der Handlungsverlauf diesmal etwas an einen Agenten-Actionfilm - in die geheime Feindesbasis eindringen, finstere Labormachenschaften aufdecken und alle ausschalten.

Man trifft auch im letzten Band viele alte Bekannte und irgendwie hat jeder nochmal einen kleinen Auftritt bekommen, auch wenn es nicht immer flüssig in die Handlung passte. Vor allem Vlads Auftritt war irgendwie so völlig aus der Handlung gerissen und eigentlich überflüssig, vor allem weil zu seinen Szenen wieder vorausgesetzt wurde, dass man sein Spin-Off schon gelesen hat. Sowas mag ich immer nicht so, weil es einfach nur danach aussieht, als solle man unbedingt noch die anderen Bücher kaufen. Das hatte ich bei ein/zwei anderen Bänden der Reihe auch schon kritisiert... Und wenn man sie nicht gelesen hat, steht man plötzlich vor vollendeten Tatsachen und fragt sich nur, wann das bitte mal erwähnt wurde. 

Insgesamt haben mir die kleinen Kritikpunkte aber nicht den Lesespaß verdorben und ich war beim Zuklappen tatsächlich etwas traurig, dass das das (vorerst?) letzte Abenteuer von Cat und Bones war (in den Spin-Offs sieht man sie ja noch wieder). Die Reihe ist jedem Vampirfan zu empfehlen, immerhin konnte sie sogar mich als "nicht-Fan" begeistern. ;)

Die Cat & Bones-Reihe [Ein Klick führt zu meiner Rezension]
    Band 1 - Blutrote Küsse
    Band 2 - Kuss der Nacht
    Band 3 - Gefährtin der Dämmerung
    Band 4 - Der sanfte Hauch der Finsternis
    Band 5 - Dunkle Sehnsucht
    Band 6 - Verlockung der Nacht
    Band 7 - Betörende Dunkelheit
Spin-Offs
    Nachtjägerin
    Rubinroter Schatten (Info)
    Dunkle Flammen der Leidenschaft (Info)
    Im Feuer der Begierde (Info)
    Im Bann der Sehnsucht (Info)

Montag, 3. Juli 2017

[Monatsrückblick] Juni 2017

Seit Anfang Juni habe ich endlich einen Kindle!!! :D Daher war dieser Monat etwas eBook-lastig. Für unterwegs (z.B. Bahnfahrten) ist das doch praktischer und genug eBooks hab ich mittlerweile auch angesammelt... :P

Monatsbilanz
2 Prints
4 eBooks
Seiten: 2026

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Late Eclipses von Seanan McGuire
Der 4. Band der October Daye-Reihe, die ich auf Englisch weiter lese, da sie leider nicht weiter übersetzt wird. :( Dabei war auch Band 4 wieder so toll! <3 Tobys Sarkasmus gepaart mit all diesen tollen Charakteren und einem guten Mix aus Drama und Krimi. Ich liebe die Reihe einfach!
[4,5 Flämmchen - Rezension folgt]











Plötzlich Fee - Sommernacht von Julie Kagawa
Die Reihe wollte ich schon länger beginnen und habe sie bereits im Januar vollständig gekauft. Es wurde also Zeit, sie auch mal anzufangen. :P Zwar gibt es noch einiges an Potential nach oben und ich hatte irgendwie ein bisschen mehr erwartet, aber ich bin definitiv gespannt, wie die Reihe weiter geht. Der Schreibstil von Julie Kagawa ist auf jeden Fall fesselnd.
[4 Flämmchen - Rezension folgt]









Phoenix - Tochter der Asche von Ann-Kathrin Karschnick
Das Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde gelesen. (Meiner ersten!) :) Ein spannender Auftakt der Trilogie, der sehr neugierig auf die Folgebände macht! Mir hat besonders der Mix aus Krimi, Fantasy und Dystopie/Tesla-Punk gefallen. Band 2 und 3 werde ich jedenfalls so schnell wie möglich auch lesen. :D
[4,5 Flämmchen - Rezension]









Nacht aus Schatten und Saphiren von Kerstin Arbogast
Das erste, was ich von der Autorin gelesen habe, obwohl "Im Schatten meines Herzens" von ihr schon einige Zeit auf meiner WuLi steht. Ihr Stil gefällt mir auf jeden Fall, also werde ich noch mehr von ihr lesen. Im Moment stehen ja irgendwie alle auf Einhörner, aber diese drei Geschichten sind wirklich klasse geworden und auf jeden Fall besonders: fantasievoll, bildhaft und regen teilweise zum Nachdenken an.
[5 Flämmchen - Rezension folgt]









Zombies weinen nicht von Rusty Fischer
Ein weiteres Buch aus dem Papierverzierer-Verlag, welches ich für die Papierverzierer-Challenge gelesen habe. :) Definitiv eine etwas andere Zombie-Geschichte und sehr witzig. Leider aber auch etwas platte Charaktere und zum Ende hin etwas viele sinnlose Tote...
[3 Flämmchen - Rezension]










Alice - Follow the White von Stephanie Kempin
Ich bin mir ehrlich gesagt nicht mehr sicher, ob ich das Buch nicht schon im Mai zuende gelesen habe. O.o Jedenfalls eine recht ungewöhnliche Alice-Interpretation, die am Anfang echt super war, aber leider etwa ab der Hälfte etwas undurchdacht und unvollständig wirkte. Viele gute Ideen, aber die Umsetzung ist nicht wirklich gut gelungen. Schade.
[3 Flämmchen - Rezension]

Donnerstag, 29. Juni 2017

[Rezi] Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums

~Inhalt~

Immer an seiner Seite und doch so unerreichbar wie ein ferner Planet – das ist seine beste Freundin Roxy für Graham. Seit Monaten sucht er einen Weg, ihr seine grenzenlose, epische, unsterbliche Liebe zu gestehen. Bei ihrem gemeinsamen Wochenende auf der New Yorker Comic-Convention will er seine Chance endlich nutzen. Leider kommen ihm immer wieder ein gut aussehender Engländer, seine Schüchternheit und die geheimen Liebesgesetze des Universums in die Quere… (Quelle: Magellan-Verlag)


~Meine Meinung~

Aufgrund der Thematik der Nerds/Geeks auf der Comic Con habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. Ich besuche selbst gerne solche Veranstaltungen, auch wenn ich kein Hardcore-Nerd bin. ;-)
Die vielen Anspielungen/Erwähnungen von bekannten und weniger bekannten Comics und TV-Serien hat mir daher sehr gefallen. Auch kam das besondere Comic Con-Feeling gut rüber.

Inhaltlich handelt es sich jedoch vordergründig um eine relativ typische Liebesgeschichte. Graham und Roxy sind seit ihrer Kindheit die besten Freunde - bis Graham sich in Roxy verliebt. Doch wie gesteht man dem Mädchen, das ohnehin immer in der Nähe ist, dass man noch mehr möchte? Gefährdet man damit nicht vielleicht die gesamte Freundschaft? Solche Geschichten von Freundschaften, aus denen Liebe wird, findet man häufig und so konnte mich der Aspekt hier wenig überraschen. Auch verläuft die Handlung meistens vorhersehbar und daher leider etwas spannungslos. Erst ab ca. der Hälfte gab es einen Wendepunkt, den ich so nicht ganz erwartet hatte - und nach dem es leider wieder vorhersehbar weiter ging. Einzig das Ende konnte mich noch einmal überraschen, wenn auch nicht vollends zufrieden stellen. Es war zu schnell und einfach gelöst, nachdem vorher alles als riesiges Problem dargestellt wurde.

Auch Grahams Liebe zu Roxy war etwas schwer nachzuvollziehen. Es gab Momente, in denen ich verstehen konnte, was Graham an Roxy toll findet - und dann wieder Momente, in denen sie sich als schlechte Freundin und miese Comic Con-Begleitung herausstellte. Allein wie sie Graham mehr oder weniger links liegen lässt, nur weil ein hübscher Brite vorbei läuft. Ich an Grahams Stelle wäre da sehr enttäuscht von Roxy gewesen und hätte ganz sicher nicht all diese verrückten, übertriebenen Dinge für sie tun wollen.

Das Besondere an der Geschichte, was mich trotzdem immer zum Weiterlesen bewegt hat und das Buch für mich letztlich auch lesenswert gemacht hat, ist tatsächlich alles, was mit der Comic Con zusammen hängt. Plus die liebenswerten, nerdigen Charaktere, die voll darin aufgehen, über ihre Lieblingsserie zu schwärmen. Auch dass Graham und Roxy ihre eigene Comic-Reihe zeichnen und große Pläne damit haben, hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht.

Fazit: Das Comic Con-Feeling mit den nerdigen Charakteren kommt sehr gut rüber und macht Spaß zu lesen. Die Liebesgeschichte war jedoch vorhersehbar und konnte mich nicht vollends überzeugen.

Dienstag, 27. Juni 2017

[Rezi] Phoenix - Tochter der Asche

~Inhalt~
Europa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mit der Hilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt? (Quelle: Papierverzierer-Verlag)

~Meine Meinung~
Von Ann-Kathrin Karschnicks Schreibstil konnte ich mich bereits durch ihren Beitrag zur AURORA-Reihe des Papierverzierer-Verlags überzeugen. Sie schreibt bildhaft, flüssig und besonders actionsreiche Szenen bekommt sie äußerst spannend hin! Auch die Art wie sie Geschichten erzählt, gefällt mir sehr gut. Es wird von Beginn an nie alles sofort offengelegt, der Leser wird langsam in die Welt eingeführt, erfährt nach und nach immer mehr. Die Welt baut sich allmählich um die Charaktere herum auf und man fühlt sich als Leser sofort wohl. Die Mischung aus Spannung halten und nicht zu wenig verraten gelingt hervorragend. Auch bei "Phoenix-Tochter der Asche". Dieser erste Teil einer Trilogie ist dabei ein gelungener Mix aus Fantasy, Krimi, Dystopie und "Tesla-Punk" (Subgenre des Steampunk). Die technischen Elemente reihen sich nahtlos zwischen die Fantasy-Wesen ein. Für mich ein bis dahin ganz neuer Genre-Mix.

Die Handlung wechselt zwischen actionreichen und ruhigeren Szenen ab, sodass beim Lesen nie Langweile aufkommt. Dabei bleibt es durchgehend spannend, denn immer wieder erfährt man etwas neues, überraschendes. Worauf die Handlung grob hinaus läuft, wird zwar recht schnell klar, sind die Saiwalo doch eindeutig der größte Feind, aber was genau passieren wird, ist stets unklar. Auch wie die verschiedenen Fantasy-Wesen mit der aktuellen Lage in Europa zusammenhängen, klärt sich nur langsam auf und lässt am Ende gerade genug offen, um für die folgenden zwei Bände noch Überraschungen parat zu haben und neugierig zu machen.

Auch die Charaktere sind gelungen. Man fühlt schnell mit Tavi mit, wohingegen mir Leon sehr lange eher unsympathisch blieb. Da sich die Erzählperspektive zwischen den beiden abwechselt, hat man stets verschiedene Blickwinkel auf die Geschehnisse. Dadurch werden die Gefühle (und teilweise Hintergedanken) der Protagonisten umso deutlicher und Gewissenskonflikte verständlicher. Eine Szene zwischen den beiden fand ich etwas zu plötzlich und in dem Moment unpassend gewählt, aber davon abgesehen machen die beiden eine nachvollziehbare Entwicklung durch.

Auch Nathan, der Schützling von Tavi, wächst einem schnell ans Herz und man hofft die ganze Zeit, dass er aus den Konflikten rausgehalten wird. Die Hexe Katharina ist ebenfalls sympathisch, auch wenn ich es immer etwas störend finde, wenn solche Charaktere absichtlich in Rätseln sprechen, um die Spannung hoch zu halten. Zum Glück kommt die Geschichte aber auch ohne Katharinas "weise Vorhersagen" sehr gut aus und voran.

Fazit: Gelungener Trilogie-Auftakt mit einem spannenden und interessanten Genre-Mix! Ich freue mich auf Band 2 und 3. 

Vielen Dank an den Papierverzierer-Verlag für das Rezensionsexemplar im Rahmen der Leserunde

Die Phoenix-Trilogie
    Band 1 - Tochter der Asche
    Band 2 - Erbe des Feuers
    Band 3 - Kinder der Glut